Volker Bajus
Drogen sind kein Mittel der Resozialisierung - hat die Justizministerin den Strafvollzug nicht im Griff?
Pegel an Alkohol oder auch mit Drogennachweis wieder im Gefängnis auftaucht, sondern auch Getränke und Ähnliches mitführt? Herr Bajus, bitte! Frau Thiemann, ich glaube, auch das habe ich ausgeführt. Wir finden das eben nicht normal, und die Kolleginnen und Kollegen in den Justizvollzugsanstalten tun alles dafür, um das zu verhindern. Aber es gelingt eben nicht immer. Wir alle wissen das. Sich hier die Realität schönzureden, macht doch keinen Sinn. Wir müssen die Realität doch annehmen. - Jetzt hören Sie doch einfach mal zu. Es ist übrigens die JVA Meppen ‑ ‑ ‑ Offensichtlich muss ich ja einen Punkt getroffen haben, sonst würden Sie sich nicht so aufregen. Es ist meines Wissens die JVA Meppen, die als eine der ersten einen hochmodernen Drogenscanner eingeführt hat und auch regelmäßig einsetzt. Ich verstehe die Aufregung gar nicht und auch nicht, warum Sie das und auch den offenen Vollzug hier schlechtreden wollen. Ich sage Ihnen noch etwas: Den offenen Vollzug beschreiben Sie inzwischen pauschal als Gefährdung der Sicherheit in diesem Land. Dabei gibt es ein qualifiziertes System, und ich sage Ihnen noch etwas: Wer für die Sicherheit der Menschen in diesem Land sorgen will, der weiß auch, dass Resozialisierung die beste Prävention ist. Und Resozialisierung bedeutet, dass, bevor Leute wieder in den Alltag entlassen werden, sie darauf vorbereitet werden. (Evrim Camuz [GRÜNE]: So ist es! Die Leute durchlaufen dafür ein wichtiges Qualifizierungssystem. Ich möchte gern den Rest meiner Redezeit noch auf
