Stephan Bothe
Der ausufernden Messerkriminalität wirksam entgegentreten und die Täter benennen!
nach § 77 durch den Abgeordneten Bothe. Er hat 90 Sekunden, und Sie haben dann zur Erwiderung auch noch einmal 90 Sekunden. Bitte! Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Herr Kollege Zinke, es geht einfach darum, dass wir die Täterbereiche ausforschen müssen, um zukünftig überhaupt eine Prävention zielgerichtet hinsetzen zu können. Wie wollen wir denn wissen, woher die Täter kommen? Das macht die Schulpolitik seit Jahrzehnten, dass sie die Migrationshintergründe auch von deutschen Schülern erforscht, um zu schauen, wo es Sprachbedarfe gibt etc. pp. Herr Kollege Zinke, ich finde es ganz interessant, was Sie heute hier gesagt haben. Ich habe mal in einem anderen Zusammenhang einen Text von Ihrer Internetseite bekommen oder ich habe ihn mir mal ausgedruckt. Da ging es um das Ankunftszentrum in Oerbke. Ich zitiere hieraus: „Zinke habe zunehmend Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern erhalten, die sich Sorgen um ihre Sicherheit machen“ „und sich unwohl im Bereich der Innenstadt fühlen.“ Sie sagen darauf ‑ da werden Sie zitiert ‑: „Dieses Gefühl müssen wir ernst nehmen.“ Herr Kollege Zinke, Sie sprachen eben davon, was für einen Eindruck die Menschen hier haben. Wir haben einen Eindruck, dass Sie das Thema Messerangriffe bagatellisieren, weil Sie keinerlei Konzepte vorlegen, wie Sie diese Zahlen reduzieren wollen, und Sie am Ende meinen, dass alle diejenigen Personen ‑ wahrscheinlich auch die Menschen in Bad Fallingbostel, die sich ja zunehmend Sorgen darüber gemacht haben, wenn dort Tausende Migranten im Aufnahmezentrum sind und dort die Sicherheit in der Stadt gefährdet ist ‑ auch Rassisten sind. Mehr als dumpfe Sprüche höre ich von Ihnen seit anderthalb Jahren nicht. - Vielen Dank.
