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MUDr. PhDr. / Univ. Prag Jozef Rakicky

fraktionslos 26.06.2025 1:29 min Tagungsabschnitte 19/26

Die Zukunft der Medizin: geschlechtsspezifische Forschung und Versorgung stärken!

Bitteschön! Danke. - Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Die medizinische Forschung ist eine gute Sache. Sie sollte grundsätzlich unterstützt werden. Bei dem CDU-Antrag frage ich mich allerdings, was das eigentlich soll. Der Antrag erweckt den Eindruck, dass es sich hier um eine ganz neue, vernachlässigte Forschung handelt - was nicht der Fall ist. Sie schildern hier als grundlegende Herausforderung etwas, was seit langen Jahren bekannt ist, und verlangen etwas, was längst in der medizinischen Forschung und Lehre praktiziert wird. Wozu also dieser Antrag, falls es sich nicht nur um reine Lückenfüllung in der Tagesordnung handelt? Die Geschlechtsspezifitäten in der Symptomatik und im Verlauf einiger Krankheiten sind nicht neu. Bei dem von Ihnen als Beispiel genannten Herzinfarkt habe ich sie bereits vor 40 Jahren während meines Medizinstudiums gelernt. Die erhöhte Mortalität der Frauen an Herzinfarkt ist im Wesentlichen darin verankert, dass wegen der unspezifischen Symptome gerade Frauen selbst ihre Symptome nicht ernst nehmen und erst später den Arzt alarmieren. Herr Rakicky, entschuldigen Sie die Unterbrechung. Es gibt die Bitte nach einer Zwischenfrage: von Herrn Holsten. Möchten Sie sie zulassen? Gerne. Bitte, Herr Holsten! Vielen Dank,

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