Jan Bauer
Jugendschutz stärken: kein Lachgas an Kinder und Jugendliche. Maßnahmen zur Prävention und Aufklärung ergreifen
Herr Bauer! Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Lieber Kollege Güldner, der Antrag, den wir heute beraten, wurde intensiv im Ausschuss diskutiert. Dabei ging es nicht um das Ja oder Nein, sondern ausschließlich um das Wie. Der Antrag fordert Maßnahmen zur Prävention und Aufklärung sowie konkrete Schritte, um den Zugang von Jugendlichen zu dieser gefährlichen Substanz einzuschränken. Ich möchte an dieser Stelle klar sagen: Wir stimmen diesem Antrag zu. Der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen vor schädlichen Einflüssen muss für uns alle höchste Priorität haben, unabhängig von parteipolitischen Überlegungen. Es geht um die Gesundheit und die Zukunft unserer nächsten Generation. Die Problematik des Lachgaskonsums, insbesondere unter Jugendlichen, ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt. Was früher als Narkosemittel bekannt war, hat sich in einigen Kreisen zu einer beliebten und einfach zugänglichen Partydroge entwickelt. Uns ist wichtig, dass die Maßnahmen schnell und entschlossen umgesetzt werden. Es ist für Jugendliche erschreckend leicht, an diese Substanz zu kommen. Mit einer solchen Verfügbarkeit wird der gefährliche Konsum regelrecht normalisiert. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir müssen alles daransetzen, diesen Zugang zu unterbinden. Herr Bauer, lassen Sie eine Zwischenfrage des Abgeordneten Marzischewski-Drewes zu? Selbstverständlich. Bitteschön! Vielen Dank, Herr Kollege Bauer. Wie ich sehe,
