Dr. Heiko Geue
Das mache ich gerne. Frau Präsidentin! Herr Abgeordneter! Lassen Sie mich nur sagen, Sie hatten ja nach Chancen und Risiken gefragt. Chance ist, noch mal 500 Mitarbeiter in Rostock zu den 750 dazu. Und Ziel ist eine Plattformserienfertigung in Rostock, was natürlich super spannend ist, auch für die Bundeswehr, die ja da jetzt auch stärker investiert hat, und die 100 Millionen, die an Investitionen notwendig sind, um den Hafen entsprechend zu ertüchtigen, die sollen über den Pachtzins aus Erträgen der Konverterplattformen refinanziert werden und aber auch aus der NATO. Das Land – man denkt ja bei 2,6 Milliarden, jetzt haben wir dann ganz schöne Risiken bei den Bürgschaften, ist aber zum Glück nicht so, bisher sieht das nicht so aus –, wir haben erste Abstimmungsgespräche, Wirtschaftsministerium, Finanzministerium mit dem Bundeswirtschaftsministerium, mit PwC, die unsere Mandatare sind, geführt, und das erwartete Bürgschaftsvolumen sieht für uns eher so aus im kleinen zweistelligen Millionenbereich, weil 80 Prozent übernimmt der Bund, 20 Prozent die Länder. Da Niedersachsen, die MEYER WERFT, und Mecklenburg-Vorpommern beide davon Nutznießer sind, teilen wir es uns wieder auf und es soll über Avalkredit – ich will jetzt hier nicht ins Detail gehen, aber über eine andere Finanzierungsform als bei den MV WERFTEN damals. Das haben Sie ja vielleicht auch noch im Kopf, ich auch, weil wir dann so viel Geld zahlen mussten nachher an Bürgschaft. Das ist diesmal nicht so problematisch. Also aus meiner Sicht Strich drunter, ganz klar, die positiven Chancen überwiegen die Risiken, die natürlich immer bei so was auch dabei sind, aber die Chancen überwiegen.
