Manuela Schwesig
Nein, danke! (Unruhe bei Hannes Damm, fraktionslos) Ich will abschließend sagen, wir hatten versprochen, fünf Millionen Bäume zu pflanzen – das ist wichtig, der Wald ist unsere grüne Lunge –, (Hannes Damm, fraktionslos: Das ist echt unangemessen.) und ich bin sehr froh, dass es nicht nur fünf geworden sind, sondern die dreifache Zahl. Deswegen weise ich Ihre Kritik an Till Backhaus zurück. (Unruhe bei Hannes Damm, fraktionslos) Von der Erfahrenheit und der Bekanntheit des dienstältesten Land- und Klimaschutzministers können Sie nur träumen. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke – Zurufe vonseiten der Fraktion der SPD: Jawoll!) Till Backhaus steht für Realismus, Pragmatismus, und Till Backhaus hat dafür gesorgt, dass unsere grüne Lunge nicht nur um fünf Millionen Bäume wächst, sondern um das Dreifache. Und nicht nur dafür, Till, sondern für den gesamten Einsatz für unsere Land- und Ernährungswirtschaft, für den Umwelt- und Klimaschutz von Herzen Danke! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke) Und ganz zum Schluss will ich einmal schauen auf den 20. September. Ja, am 20. September haben die Bürgerinnen und Bürger die Wahl. Bis dahin sind aber noch zwei Monate, und wir als Landesregierung werden jeden Tag als Regierung weiter für dieses Land arbeiten. Es geht nicht, dass jetzt alles gestoppt wird für Wahlkampf, sondern wir haben noch wichtige Entscheidungen, (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) in dieser Woche zum Beispiel die Verkleinerung der Kitagruppen und den neuen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Wir setzen den MV-Plan für Investitionen um. Und für mich ist wichtig, dass dann ab 20. September es möglich ist, dass wir wieder in diesem Land stabile und verlässliche Mehrheiten bekommen, demokratische Mehrheiten, um Dinge, die jetzt für die Menschen wichtig sind, die Wirtschaft weiter zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern, aber auch weiter in Bildung zu investieren, in Mobilität und vor allem in die Entlastung der Menschen, um diese Dinge weiter umsetzen zu können. Ich will mich bei allen ganz herzlich bedanken, die vieles von dem, über was ich eben gesprochen habe, ermöglicht haben, die Koalition, die Regierung, Abgeordnete in diesem Landtag. Aber ich will mich am Ende ganz besonders bei Bürgerinnen und Bürgern bedanken. Ich habe das große Privileg, als Ministerpräsidentin ganz viel vor Ort zu sein und viele Menschen zu treffen mit Dingen, die sie erreicht haben, mit Sorgen, mit Problemen, bei zahlreichen Bürgerdialogen, bei Unternehmensbesuchen, bei Vereinsbesuchen. Und was unser Land hat, ist eine unglaubliche Stärke, eine Superkraft – die Superkraft der Bürgerinnen und Bürger, jeden Tag anzupacken, jeden Tag viel zu leisten, auf Arbeit, in der Familie, in Vereinen, in Verbänden, in ihrer Gemeinde. Und mit dieser Kraft der Bürgerinnen und Bürger haben wir schon viele Krisen gemeistert, die schweren Zeiten in den 90er-Jahren, über die ich gesprochen habe, aber auch die schlimmen Pandemien, Corona-Pandemie, aber auch die Energiekrisen. Und ja, es gibt neue Sorgen und Herausforderungen, aber es gibt nur eine Antwort: diesen zu begegnen, mit Klarheit, mit Zuversicht, mit Ehrlichkeit. Alles schlechtzureden und nur gegen andere zu hetzen, hat noch niemandem geholfen, weder in der Familie noch im Freundeskreis, noch im Verein und auf Arbeit. Ich setze auf die Kraft der Bürgerinnen und Bürger, die ich jeden Tag erlebe, und dafür bin ich unendlich dankbar. (Patrick Dahlemann, SPD: Sehr gut!) Ich setze auf unser Land Mecklenburg-Vorpommern und darauf, dass Demokratinnen und Demokraten in der Lage sind, sich zu einigen, gemeinsam auch schwierige Themen zu lösen. Unser Land kann sehr viel und hat deshalb allen guten Grund, auch in diesen schwierigen Zeiten mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen. – Herzlichen Dank! (lang anhaltender Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke – Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD)
