Wolfgang Waldmüller
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Ich habe mich noch mal zu Wort gemeldet, (Torsten Koplin, Die Linke: Das hab ich geahnt.) weil Herr Dr. Trepsdorf scheinbar die Intention des Antrags nicht verstanden hat. (Zuruf von Andreas Butzki, SPD) Da Sie selbst ja bekennender Mieter sind, haben Sie sich wahrscheinlich noch nicht mit dem Eigenheimerwerb oder -bau beschäftigt. Ich kenne viele, genügend junge Paare, die sich sehr wohl damit beschäftigen und ein Eigenheim gerne bauen wollen. Und wenn Sie sagen, die 15.000 Euro, die werden mit der Gießkanne ausgegeben, wissen Sie, wenn junge Leute mit Kind ein Eigenheim erwerben wollen oder bauen wollen, woran scheitert denn das? Es scheitert daran, dass die Nebenerwerbskosten, beispielsweise für die Grunderwerbsteuer, für den Makler, die Gerichtskosten, all dieses zusammen – nehmen Sie round about 12 Prozent, wenn Sie ein Haus für 400.000 kaufen, dann sind das round about 48 Prozent –, es scheitert an der Finanzierung der Nebenkosten. (Zuruf von Torsten Koplin, Die Linke) Und deswegen ist das Baukindergeld genau die richtige Antwort dafür, um jungen Menschen und jungen Familien genau das zu ermöglichen, durch dieses Baukindergeld ein Haus eben erwerben zu können. Vielleicht haben Sie es jetzt verstanden. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU)
