Beate Schlupp
Guten Morgen, Frau Präsidentin! Guten Morgen, Herr Minister! Ja, das Thema Walrettung oder Walnichtrettung beherrscht die Medien ja nach wie vor und wird uns ja sicherlich in Form einer juristischen Aufarbeitung noch eine Weile beschäftigen. (allgemeine Unruhe) Es steht ja der Vorwurf der Tierquälerei im Raum, und medial war ja zu sehen, dass die für den Transport des Wals vorgesehene Barge nach Medienberichten für den Transport ungeeignet war. Während des Transportes stieß das Tier oft gegen die Wände und zog sich Verletzungen zu. Gleichzeitig war der Frachtkahn für den zwölf Meter langen Wal zu schmal, damit er sich selbstständig wenden konnte. Vor diesem Hintergrund musste der Wal laut Medienberichten von Beobachtern rückwärts aus dem Frachtkahn ins offene Wasser gezogen werden. Meine Frage daher: Wie wurde im Rahmen der Duldung der Maßnahmen der privaten Rettungsinitiative die Eignung des Frachtkahns hinsichtlich des verletzungsfreien Transports und der unbeschadeten Freilassung des Wals geprüft?
