Dr. Heiko Geue
Also, Herr Abgeordneter, die Zielvereinbarung ist ja beschlossen worden unter Haushaltsvorbehalt, und der gilt auch weiterhin. Aber noch mal: Wenn die Universität Greifswald uns sagt, das Moor Centrum ist prioritär zu planen, dann ziehen wir das nach vorne. Und wenn die Universität Rostock sagt, was weiß ich, die Mathematik, dann muss das auch nach vorne gezogen werden. Und anderes fängt dann eben etwas später an. Wir versuchen wirklich, sind gerade in der Planung, dass all die Dinge, die in den Zielvereinbarungen sind – und dann sind ja noch weitere Maßnahmen, wichtige große Maßnahmen dazugekommen –, dass wir die, dass wir das auch schaffen, dass die noch in den 20ern zumindest begonnen werden können. Eine ganze Reihe der Maßnahmen kann auch in den 20ern abgeschlossen werden, eine ganze Reihe wird bis in die 30er auch reichen, und manche werden auch erst Ende der 20er begonnen werden können. Aber noch mal: Gerade, ich weiß, logischerweise haben Sie wahrscheinlich auch die Greifswalder Brille hier ein bisschen stärker auf, aber das gilt genauso für Rostock, Neubrandenburg und Wismar und andere. Wir sind im Dialog, Wissenschafts- und Finanzministerium, und wollen das so umsetzen, wie die Universitäten und Hochschulen selbst ihre Prioritäten setzen, und dann, wo immer es geht, so schnell wie möglich beginnen, weil – noch mal – wir wollen ja auch die Bauwirt… Ich möchte nicht, dass die Bauwirtschaft Kapazitäten abbaut, weil im Privatbereich nicht mehr gebaut wird – im Moment ganz, ganz problematische Situation. Und wir brauchen aber die Kapazitäten für den Hochschulbau, für das Sondervermögen des Bundes, ansonsten für die Bauten, die wir haben, und auch gerade für die Bundeswehrbauten. Also ich bin sehr, sehr hinterher, dass wir schneller werden und dass wir wirklich Aufträge in der Bauwirtschaft haben. Die wissen von mir, dass das kommt, aber es hilft nicht mehr, nur zu reden, wir brauchen die Aufträge konkret in der Bauwirtschaft. Da sind wir einer Meinung.
