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Sandy van Baal

fraktionslos 19.03.2026 Sitzungen 8/128

Geschätztes Präsidium! Sehr geehrte Kollegen! Es wurde hier schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem, noch nicht von jeder. Ich bin auch wirklich sehr erfreut. Ich kann jedem Redner oder jeder Rednerin, die hier heute gesprochen hat, etwas abgewinnen in den Argumenten, das will ich als Erstes einmal sagen. Aber ich sehe auch die Gefahr, ich sehe auch eine Gefahr, dass wir mit einem Verbot eine Grenze überschreiten. Das Verbot mag gut gemeint sein, das spreche ich Ihnen wirklich nicht ab, aber es ist ein Eingriff in die Autonomie von Eltern und die persönliche Freiheit von Erziehungsberechtigten. Ich will nicht, dass der Staat entscheidet darüber, ich möchte das als Mutter entscheiden, ja?! Ganz einfach. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Ich möchte da kein pauschales Verbot zu. Wir kritisieren Länder wie China für ihre umfassende Kontrolle und Einmischung in das Leben ihrer Bürger, doch mit solchen Maßnahmen nähern wir uns diesem Modell. Und da sehe ich wirklich eine Gefahr drin. Es ist nicht Aufgabe des Staates, in jeden Lebensbereich einzugreifen und den Eltern vorzuschreiben, wie sie ihre Kinder zu erziehen haben. Natürlich sehe ich aber allerdings auch die Gefahr von Social Media, nicht nur die Chancen, sondern auch die Gefahren. Und da setze ich auf Bildung und Aufklärung – das hat hier auch fast jeder gesagt –, und das ist unsere große und einzige Chance dazu. (Der Abgeordnete Thomas Krüger bittet um das Wort für eine Anfrage.)

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