Dr. Daniel Trepsdorf
Werte Frau Präsidentin! Lieber Herr Domke, ich habe mir gerade darüber Gedanken gemacht, Mensch, wollen wir nicht einfach mal zu den Pendlern früh auf den Schweriner Hauptbahnhof gehen? Da würde ich mich wirklich freuen, mit Ihnen da mal hinzugehen. Und ich frage mich, wenn dann die Pendlerinnen und Pendler wutentbrannt auf uns zukommen und sagen, was ist eigentlich das Primat der Politik, soll es die wirtschaftliche Freiheit der Bahn sein oder soll es die Gemeinwohlorientierung eben dieser Institution sein, die als gemeinwohlorientierte Organisation einmal implementiert wurde in diesem schönen Land. Nichtsdestoweniger hat der Konzern in den letzten 35 Jahren alleine in Ostdeutschland 12.000 Kilometer Schienennetz zurückgebaut. Es betrifft nicht nur Schwerin, es betrifft nicht nur die große, die Landeshauptstadt und die großen Städte, sondern es betrifft vor allem den ländlichen Raum. Und ich finde es einfach schlicht und ergreifend problematisch, wenn wir uns jetzt hier ereifern, weil es Schwerin, Rostock und Hamburg betrifft, und wir den Menschen im ländlichen Raum sagen, da haben wir uns nicht genug drum gekümmert, dieser Rückbau hat weiter stattgefunden. (Unruhe vonseiten der Fraktion der CDU – Sebastian Ehlers, CDU: Herr Foerster fehlt heute!)
