Horst Förster
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! (Vizepräsidentin Beate Schlupp übernimmt den Vorsitz.) Ich fange an, was gerade zuletzt gesagt wurde, immer wieder die Mitte und die Ränder. Hören Sie doch bitte auf mit dieser politischen Geografie, die nie stimmt! Sie reklamieren für sich die Mitte, weil Sie meinen, Ihre Themen, was Sie sagen, sei der Mitte zuzuordnen. Es geht um politische Inhalte, die können links, oben, rechts, nach oben, links und rechts sein, sonst wo immer, darum geht es, und nicht um diese Einordnung, die Sie für sich reklamieren, die Mitte ist gut und alles andere sind Ränder. Ich empfinde diesen Ausdruck mit den Rändern als menschenverachtend, weil ich mich keinem Rand zuordnen lasse. So, dann muss ich noch mal klarstellen, (Thomas Krüger, SPD: Sie haben trotzdem das Recht, es zu tun.) ich glaube, es ist bei meiner Rede auch klar geworden, das ist mir ein, mir ein, für mich die tiefste Überzeugung: Natürlich wollen wir keinen Wettstreit, wo nun die Gewalt größer oder mehr ist. Es geht darum, völlig klar, dass Gewalt nicht akzeptiert wird, so. Da kann es gar keinen, darum geht es gar nicht. Es ging aber bei diesem Thema zu Recht darum, und das kann man nicht leugnen, dass dieser Anschlag als einer von vielen ganz plötzlich völlig anders medial und politisch wahrgenommen wurde. Ich kann mich noch gut an die Pressekonferenz erinnern in Berlin, als auch Frau Giffey ans Mikrofon trat und dann – man merkte, ihr lag das Wort Anschlag auf den Lippen –, dann, „A…“, fing sie an, es war interessant zu beobachten, und dann sprach sie ja nur von einem Stromausfall, aber dann doch von einer vorsätzlichen Tat. (Der Abgeordnete Thomas Krüger bittet um das Wort für eine Anfrage.) Es …
