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David Wulff

FDP 28.01.2026 Sitzungen 8/124

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Partei- und fraktionsübergreifende Zustimmung zu dem Gesetzentwurf, auch schon zu dem Antrag, der diesen Gesetzentwurf gefordert hat, das bewegt mich persönlich sehr, und ich glaube, das ist mehr als einfach nur Applaus für die Katastrophenschützer, für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hier bei uns im Land. Das sind die Betreuungszüge, die Wassergefahrenzüge, das sind die Sanitätszüge, die auch immer wieder im Einsatz sind, zusammen mit den Feuerwehren. Ich hatte es an anderer Stelle schon mal gesagt, auch bei einem Hochhausbrand, wenn dort ein ganzes Haus evakuiert werden muss, natürlich ist die Feuerwehr an erster Stelle, um den Brand zu löschen. Und was ist mit den ganzen Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses? Die müssen auch entsprechend versorgt und betreut werden, und auch da sind dann halt die Katastrophenschutzeinheiten mit dabei, genauso auch Brandereignisse und Co, wo wir dann unterstützend mit dabei sind, Betreuungszüge auch hier. Ohne Mampf kein Kampf, so ist das halt. Und ich kann versichern, auch die Versorgungsbetreuungszüge der Katastrophenschutzeinheiten sind ausgezeichnet. Ich empfehle das durchaus. Es gibt nicht immer nur Gulasch mit Nudeln, sondern auch durchaus viel mehr. Und deswegen freue ich mich, neben all den anderen harten Hochwassereinsätzen und sonstigen Einsätzen hier auch eine Gleichstellung zu bekommen mit den Feuerwehren bei uns im Land und mehr als Applaus, sage ich auch, weil das natürlich ein Zeichen ist. Und jeder wird sagen, deswegen mache ich das nicht, ich mache das nicht wegen einer Auszeichnung, ich mache das nicht wegen des Geldes. Alle machen das aus Überzeugung. Und ich glaube, das spricht man auch niemandem ab. Aber dennoch macht es was mit einem, wo ich weiß, okay, es ist doch ein bisschen mehr als nur ein Händeschütteln und ein paar Grußworte vom Landrat nach einem erfolgreichen Einsatz oder Ähnlichem. Und deswegen ist es gut, dass wir dieses Gesetz hier auf den Weg bringen. Es ist gut, dass wir an dieser Stelle den Katastrophenschutz stärken und würdigen, denn es ist auch ein Signal nach draußen. Warum wir das brauchen, haben wir schon oft genug diskutiert, debattiert und erörtert. Und ich muss auch sagen, jeder Helfer, jede Helferin ist ein Multiplikator, sorgt auch für mehr Resilienz in der Gesellschaft, sorgt dafür, im Falle eines Falles im Zweifel auch im privaten Umfeld schnell helfen und vorsorgen zu können. Das soll natürlich nicht das Ende des Liedes sein. Ich glaube, es ist in dem Bereich noch sehr viel zu tun. Wir sind im Bereich Katastrophenschutz in Mecklenburg-Vorpommern, im bundesweiten Vergleich tatsächlich nicht schlecht. Das liegt aber auch daran, dass die anderen nicht besonders gut sind, und wir können noch viel besser werden. Und da geht es auch um Mittel für Übungen, um Technikbeschaffung, aber auch um gesetzliche Grundlagen, wie zum Beispiel das Katastrophenschutzgesetz, aber auch möglicherweise noch Änderungen im Rettungsdienstgesetz, dann hoffentlich in der nächsten Legislaturperiode, wo wir noch mehr machen können. Deswegen hören wir hier nicht auf! Das ist ein guter Anfang. Wir sehen ja, wie lange das dauern kann. Deswegen geben wir uns Mühe, dass wir das diese Legislatur noch fertig schaffen, und ich freue mich auf die Beratungen im Ausschuss. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der SPD und der Gruppe der FDP)

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