Dr. Heiko Geue
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Abgeordneter Wulff, vITA 4 oder der einheitliche IT-Arbeitsplatz, darum geht es ja, um es mal zu übersetzen, sind dauernd diese Begrifflichkeiten, mit denen man es zu tun hat, haben wir noch nicht. Wir haben immer noch diese sehr heterogene Systemlandschaft. Viele Rechner laufen immer noch auf Windows 10 mit der Problematik, dass ja Microsoft da selber von weg will. Die Wartung verursacht jedes Jahr höhere Zusatzkosten und der notwendige Schutzbedarf ist noch nicht gegeben. Deswegen ist es für uns wichtig, jetzt diesen einheitlichen IT-Arbeitsplatz einzuführen. Das DVZ hat auf der Basis von Windows 11 diesen entwickelt. Der wird auch schon im Landesamt für Finanzen eingesetzt. (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Aktuell läuft die Bestandsaufnahme in sechs Ressorts zur Vorbereitung der Einführung, und drei Ressorts haben komplexe Fachverfahren, Bildung, Soziales, Landwirtschaft. Da werden wir jetzt erst im ersten Quartal mit der Bestandsaufnahme reingehen können. Unser Ziel ist, dass das Roll-out in den Behörden beginnt, sobald die Vorbereitungsarbeiten dafür abgeschlossen sind, also für die nicht problematischen, also jetzt nicht mit diesen komplexen Fachverfahren für die Ressorts, dann im ersten Quartal des nächsten Jahres und für die anderen dann entsprechend später. Unser Ziel ist, möglichst in diesem Jahr – nicht in diesem, schön wäre es –, im nächsten Jahr die meisten Behörden dann tatsächlich auch auf Windows 11 zu haben und so wenig wie möglich da diese Zusatzkosten noch tragen zu müssen für Windows 10.
