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Jeannine Rösler

Die Linke 14.11.2025 Sitzungen 8/120

Lieber Herr Kollege, ich habe das so in meiner Rede nicht gesagt, sondern wir sind, (Enrico Schult, AfD: Ich habe es auch so verstanden.) wir halten uns an die Empfehlungen des Bildungsministeriums (Ann Christin von Allwörden, CDU: Genau so hat sie es gesagt.) und ich gehe fest davon aus, dass in den Schulen verbindliche Regelungen getroffen werden, dass die private Nutzung von Smartphones eben nicht erlaubt ist. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten für digitale Endgeräte, (Enrico Schult, AfD: Sie müssen sich entscheiden, Frau Rösler.) für die Nutzung von digitalen Endgeräten in der Schule, um genau Medienkompetenz auch zu lernen. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke – Zuruf von Ann Christin von Allwörden, CDU) Ja, meine Damen und Herren, es geht nicht, (Enrico Schult, AfD: Das war gut.) es geht also nicht um die Frage, Handy ja oder nein, sondern es geht um die Frage, wie machen wir unsere Kinder stark in einer Welt voller digitaler Reize. Verbote allein helfen da eben nicht weiter. Die Kollegin der GRÜNEN hat es gesagt, das Problem wird nur verdrängt in den privaten Bereich und wir lösen die Probleme damit nicht. Wir brauchen keine Gesetze gegen Geräte, sondern wir brauchen die Zusammenarbeit mit Eltern, wir brauchen den Austausch. Und wichtig sind die Ausstattung mit schuleigenen Geräten, Fortbildung für die Lehrkräfte, klare Nutzungsordnungen, verbindliche Regelungen für die Schulen. Die sind verpflichtend, und das ist genau richtig so, aber vor allem brauchen wir Vertrauen in die pädagogische Kompetenz der Schulen. – Herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke)

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