Petra Federau
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Leonhard Birnbaum, der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns E.ON, sagte laut Medienberichten kürzlich im Podcast „Table Today“: „Wir bauen Erneuerbare, die ich nicht brauche, in ein Netz, das es nicht verträgt. Und im Ergebnis bezahle ich dann im Netz Geld dafür, dass diese Kapazität, die ich gar nicht erst hätte bauen sollen,“ (Zuruf von Rainer Albrecht, SPD) „dann bitte nicht produziert, weil sie das Netz überlastet.“ (Nikolaus Kramer, AfD: Sehr richtig!) Meine Damen und Herren, hätten die Antragsteller den Antrag ausschließlich auf Eigenverbrauch und Speichermöglichkeiten ausgelegt, wäre der Antrag diskussionswürdig für uns gewesen. Aber in Anbetracht dessen, dass Sie auch insbesondere auf Einspeisung und Stromerlöse abzielen und dass der Zubau von erneuerbaren Energieanlagen bereits jetzt eine kritische Masse erreicht hat, die die Netzstabilität erheblich gefährdet, lehnen wir diesen Antrag ab. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Mehr muss man dazu auch nicht sagen.)
