Horst Förster
Ja, vielen Dank! Frau Schmidt, wenn Sie von dem gespaltenen Verhältnis sprechen, dann hatten Sie doch wunderbar Gelegenheit, jetzt das, was meine Vorrednerin gesagt hat, inhaltlich sich damit auseinanderzusetzen und zu verreißen. Nichts ist geschehen, Sie gehen gar nicht auf die Argumente ein. Wir haben auch gar nichts gegen Windenergie oder gegen diese regenerativen Energien, wenn sie in einem vernünftigen Mix sich befinden. (Enrico Schult, AfD: Sehr richtig!) Aber (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Ohne Subventionen.) Sie ahnen überhaupt nicht oder Sie wissen es, aber Sie nehmen es einfach, Sie wollen es nicht wissen, dass wir längst eine Überproduktion hier haben und dass der Strom, auch wenn er überproduziert wird, teuer bezahlt werden muss. Wir haben keine Speicherkapazität, wir haben keine Leitungen, um den Strom gen Süden zu leiten, wo er gebraucht wird. Wir müssen ihn bezahlen, auch wenn wir ihn nicht brauchen. (Enrico Schult, AfD: 4 Milliarden im Bundeshaushalt.) Und selbst wenn wir ihn woanders hingeben, damit das Verhältnis zwischen Verbrauch und Einspeisung gleichmäßig bleibt, dann müssen wir das auch noch bezahlen. Und was jetzt die Beteiligung anbelangt, da ist es im Grunde insofern eine Mogelpackung, weil das muss doch alles eingepreist werden. Also es wird so getan, als ob da irgendwelche Dinge, irgendwelche Wohltaten stattfänden. (Enrico Schult, AfD: Der reiche Onkel aus Amerika zahlt das.) Nein, die werden vorher eingepreist, also ist das alles andere als irgendwie was Günstiges, (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) ist nichts anderes, als dass den Leuten das abgekauft werden soll, ihr Widerstand dagegen, dass sie nicht einverstanden sind, dass dieses Land hier verschandelt wird. Das ist das Kernproblem. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)
