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Jeannine Rösler

Die Linke 09.10.2025 Sitzungen 8/116

Nein, an dieser Stelle nicht. Damit wurden innerhalb von nur zwei Jahren fast 80 Millionen Euro zusätzlich in die qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesförderung investiert. Das Programm für Alltagshilfen, das es bereits seit 2023 gibt, mit rund 4 Millionen Euro jährlich finanziert, hat sich auch als ein wichtiger Beitrag zur Entlastung des pädagogischen Personals erwiesen. Ein weiterer Teil der Strukturförderung sind die Mittel zur weiteren Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation im Kitabereich auf 1 : 14. Parallel dazu wird im Rahmen von Leistungsentgelt und Qualitätsvereinbarungen an der Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität gearbeitet. Dies umfasst Investitionen in Sprachförderung, inklusive Arbeit, digitale Infrastruktur, multiprofessionelle Teams, Supervision und Fortbildungsprogramme für das Fachpersonal. Und insofern will ich hier dem auch widersprechen, was Frau Becker-Hornickel sagte. Ja, wir wollen mehr multiprofessionelle Kräfte in den Kitas, aber wir haben sie auch schon, wir haben diese Fachkräfte in den Kitas. Schauen Sie sich da gerne mal um, das werden Ihnen die Einrichtungen so auch bestätigen! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke) Wir haben die Nichtanrechnung von Auszubildenden im ersten und zweiten Ausbildungsjahr durchgesetzt, ein Schritt, der rechnerisch 1.200 pädagogische Vollzeitäquivalente zusätzlich ermöglicht. Die Sprach-Kitas wurden fortgeführt, eine Fachstelle für Mehrsprachigkeit aufgebaut. Mit Aqua-Kitas und dem Projekt „Niederdeutsch-Kitas“ sind neue inhaltliche Impulse gesetzt worden. Qualität braucht eben nicht nur Ziele, sondern auch finanzielle Ressourcen, die alle beteiligten Ebenen auch leisten können müssen. Und deshalb müssen wir leider den Antrag in der vorgelegten Form – ohne eine realistische Umsetzungsstrategie – ablehnen. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und Die Linke)

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