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Harry Glawe

CDU 27.06.2025 Sitzungen 8/110

Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Das war ja wieder ein Feuerwerk hier. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Ja, das finde ich auch. – Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) Also, ich meine, lassen Sie mich mal zwei/drei Dinge anfangen, die Betrachtungen anzufangen. Ich will noch einmal darauf verweisen, dass wir 100 Jahre de facto keine Pandemie hatten. Ich will darauf hinweisen, dass die Spanische Grippe in den Jahren 18/19 und späteren Jahren insgesamt 39 Millionen Tote auf der Welt zur Folge hatte. (Jens-Holger Schneider, AfD: 15 Millionen! – Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) Und das war eine Pandemie weltweit, und das macht vor keinem Halt, vor keinem Kontinent, vor keinem Ozean, vor keinem kleinen, auch vor keinem großen Staat. Und eine der Lehren muss doch sein, auch nach der Pandemie jetzt gab es ja noch vorher eine Pandemie, eine Asiatische Grippe 1957/58, eine Million Tote. (Vizepräsidentin Elke-Annette Schmidt übernimmt den Vorsitz.) Und ich will noch eins sagen, die Toten von Bergamo haben Sie auch vergessen. (Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) Die Bilder, glaube ich, sind bei jedem im Kopf. Das sind, sage ich mal, Dinge, die doch wichtig sind, (Jens-Holger Schneider, AfD: Hat man doch untersucht, Herr Glawe.) um Pandemie von den Menschen fernzuhalten, soweit es geht. Und Wuhan ist allen, glaube ich, noch im Gedächtnis. (Jens-Holger Schneider, AfD: Laborunfall, oder was?) Ja, haben Sie vergessen. Die ersten Deutschen, die sozusagen mit einer, ja, über diese Pandemie aus China eingereist sind nach Deutschland, waren Mitarbeiter von Webasto, die mussten behandelt werden, isoliert werden et cetera. Aber jetzt will ich zum eigentlichen Thema kommen, ich will nur die Ausgangslage kurz beschrieben haben. Wir haben es also gehört, Corona-Pandemie, und das ist der WHO doch wichtig, dass die WHO dort koordiniert, dass die WHO daran denkt, wie man eine Pandemie, die weltweit ausbricht, dann mit vielen Staaten zusammen auch bekämpfen kann. Dazu brauchen wir natürlich eine Auswertung der letzten Pandemie, die wir jetzt erlebt haben. Das heißt, es sind dort schon etliche Fachleute unterwegs, die die Dinge aufgeschrieben haben, die auch dafür sorgen, dass die Zielstellungen für künftige Pandemien dann auch aufgeschrieben werden. Und was muss man machen: eine stärkere Überwachung, (Petra Federau, AfD: Genau, müssen wir mehr dran verdienen.) wir müssen den Aufbau von Lieferketten sichern, … (Petra Federau, AfD: Na klar!) Ja, die AfD braucht das ja nicht. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Doch, haben wir doch einen Antrag zu gemacht, Herr Glawe, haben Sie nur abgelehnt. – Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) … Zugriff auf Schutzmaterial, Medikamente, Impfstoffe für alle Länder. Das sind doch Ziele, die können Sie doch auch aus der AfD nicht ablehnen! (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Dafür brauchen wir doch keinen WHO-Vertrag! – Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) Der ist aber da. Die Welt, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Der ist noch nicht da! – Heiterkeit bei Petra Federau, AfD) die Welt, die Welt ist in Genf sozusagen zusammengetreten (Zuruf von Martin Schmidt, AfD) und hat dort die UNO, also die Weltgesundheitsorganisation gegründet. Können Sie auch gerne hinfahren, ein schöner Blick auf den Genfer See, können Sie machen, aber dort wird sozusagen wissenschaftlich gearbeitet, da laufen die Dinge zusammen, auch politisch gesehen. Und das kann man doch nicht einfach so beiseiteschieben. Ausbau von Technologien und Forschung ist doch ein ganz wichtiges Thema. Das haben Sie ja sogar angesprochen. Sie machen das immer nur auf nationalistische Art, das reicht aber nicht. (Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) Pandemie, Pandemie kennt keine Grenzen, meine Herren und meine Dame von der AfD. Und eines ist natürlich auch weiterhin wichtig, Verschwörungstheorien haben Sie wieder vorgetragen, (Nikolaus Kramer, AfD: Welche denn? – Zuruf von Petra Federau, AfD) das können Sie ja hervorragend, (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) da sind Sie ja Meister sozusagen des Vortrags, aber die Lösungsansätze – (Zurufe von Martin Schmidt, AfD, und Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) und die Lösungsansätze heißen eben … Na …

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