Dagmar Kaselitz
Nein. In Mecklenburg-Vorpommern sind Arbeitskräfte aus dem Ausland, zum Beispiel in den Bereichen Gesundheitswesen, Pflege und Gastronomie, unerlässlich und nicht mehr wegzudenken. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE und Anne Shepley, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Im Rostocker Klinikum hat jede zehnte Arbeitskraft keinen deutschen Pass. Die Gastronomie fußt auf Arbeitskräften aus dem Ausland. Hier sind es ein Viertel der Beschäftigten. Weiterhin stellt der demografische Wandel für Mecklenburg-Vorpommern eine große Herausforderung dar. (Zuruf von Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD) Schon aktuell sind 16.500 Stellen in Mecklenburg-Vorpommern unbesetzt, Tendenz steigend. (Zuruf von Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD) Unser Land braucht Migration und kann ohne nicht funktionieren. (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) Unsere Aufgabe wird es bleiben, Mecklenburg-Vorpommern attraktiver für Arbeitskräfte aus dem Ausland zu machen. Wie wir dann künftig miteinander leben, entscheidet sich auch dadurch, wie wir diese Menschen in unsere Gesellschaft aufnehmen, sie beteiligen und einbinden. Enden möchte ich mit der letzten Strophe des Liedes aus der gestrigen Andacht: „Dass aus Fremden Nachbarn werden, das geschieht nicht von allein. Dass aus Nachbarn Freunde werden, dafür setzen wir uns ein.“ Danke für Ihre Aufmerksamkeit! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
