Jeannine Rösler
Nein, zunächst nicht, nein. Meine Damen und Herren, ich bin dankbar, dass ich im Kuratorium der Ehrenamtsstiftung beratend mitwirken kann, gemeinsam mit den verschiedensten zivilgesellschaftlichen Akteuren und verbunden mit einem auch persönlichen Lern- und Erfahrungsgewinn. Ich staune immer wieder, was Engagement bewirken kann und wie unglaublich vielseitig Menschen sich ehrenamtlich engagieren. Auch als Mitglied in mehreren Vereinen, als ehrenamtliche Vorsitzende eines Bildungsvereins und als aktives Mitglied in einem der wohl intensivsten Ehrenamtsbereiche, der Freiwilligen Feuerwehr, liegt es mir am Herzen, dass wir uns mit unseren Strukturen und Ressourcen dafür einsetzen, Hürden abzubauen und die größten Herausforderungen anzupacken. Der Ehrenamtsmonitor Mecklenburg-Vorpommern, herausgegeben von der Ehrenamtsstiftung, hat sie im Ergebnis einer großen Befragung benannt. Es ist die oft fehlende Zeit, sind die Probleme bei der Nachwuchsgewinnung, die bürokratischen Anforderungen und auch die nach wie vor nicht ganz einfache Beschaffung von Finanzmitteln. Der Monitor thematisiert unter anderem die weit verbreitete Erfahrung, Ehrenamt muss man sich leisten können. Und für Menschen, die finanziell schlechter gestellt sind, ist es eben ungleich schwieriger, dauerhaft ein Ehrenamt auszuüben. Dabei sollte es ja gar keine Frage sein, dass man nicht genügend Geld hat, um eben auch unterwegs zu sein für einen guten Zweck. Und deshalb, finde ich, ist es gut, dass es das erklärte Ziel der Stiftung ist, niedrigschwellige Zugänge sowie Räume für Begegnungen und gesellschaftliche Teilhabe zu schaffen. Engagement muss und kann helfen, Ungleichheit abzubauen und Chancen zu eröffnen. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Namens der Linksfraktion wünsche ich der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern weiterhin viel Erfolg in ihrem Kümmern um die Engagierten im Land, in ihrem unermüdlichen Einsatz für noch bessere Ehrenamtsbedingungen, die es eben für alle einfacher machen, mit Herz und Hand Gutes zu tun in Mecklenburg-Vorpommern. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)
