Manuela Schwesig
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Liebe Besucherinnen und Besucher! Ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei der SPD-Fraktion für diese Aussprache, weil damit die Ehrenamtsstiftung an einem wichtigen Landtagstag im Landtag zum Thema gemacht wird. Und das ist, glaube ich, wichtig, auch in Respekt und Anerkennung der Leistung, die die Ehrenamtsstiftung seit zehn Jahren vollbringt, für das Ehrenamt und nicht nur Anerkennung für die Stiftung, sondern für die 600.000 Menschen in unserem Land, die ehrenamtlich tätig sind, jeden Tag das geben, was ja das Wertvollste im eigenen Leben ist, Zeit, Zeit für andere, ob es im Sport ist, ob es für Kinder ist, ob es für die Integration ist, im Umweltbereich, aber vor allem auch in der herausfordernden Hospiz- und Sterbebegleitung. Ehrenamtliche in unserem Land sind immer für andere da. Und ich glaube, gerade in diesen Zeiten, wo doch der Wind rauer ist, wo es viel Spaltung gibt, viel Hass und Hetze, muss der Scheinwerfer mehr auf die gerichtet werden, die anpacken, die etwas für unser Land tun und für andere da sind. Deshalb mein Dank auch an alle 600.000 Ehrenamtlichen in unserem Land und mein Dank an unsere Ehrenamtsstiftung, die nämlich genau dieses Ehrenamt unterstützt! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE und René Domke, FDP) Wir hatten die Gelegenheit, den zehnjährigen Geburtstag, das Jubiläum mit der Ehrenamtsstiftung zu feiern. Die Ehrenamtsstiftung hatte eingeladen zu einer wirklich tollen Veranstaltung, und mich hat gefreut, dass in dieser Veranstaltung die im Mittelpunkt standen, für die ja die Stiftung da ist, nämlich für das tolle Ehrenamt. Vielen Dank auch den Abgeordneten, die bei dieser Veranstaltung dabei waren und die Ehrenamtsstiftung damit unterstützt haben! Die Ehrenamtsstiftung ist damals als Idee geboren worden von meinem geschätzten Vorgänger Erwin Sellering, weil er das erlebt hat, glaube ich, was viele von uns, die im Land unterwegs sind, erleben. Gerade ehrenamtliche Initiativen, die kleiner sind, die nicht die großen Verbände hinter sich haben, haben manchmal Ideen, brauchen Unterstützung. Es geht gar nicht um die großen Summen, aber oft ist das dann nicht möglich, weil dafür fehlt dann eine passende Förderrichtlinie oder es ist anders kompliziert, und da gab es die Idee zu sagen, wir brauchen eine unabhängige Stiftung, die Ehrenamt kurzfristig finanziell unterstützen kann, aber vor allem auch mit Beratung, mit personeller Unterstützung. Die Arbeit der Ehrenamtsstiftung ist eben genau darauf fokussiert, vor allem die kleineren Initiativen zu unterstützen. Und alle können sich noch daran erinnern, vor zehn Jahren wurde diese Idee – wie das so manchmal ist, wenn was Neues entsteht, wird auch viel, erst einmal gibt es viele Bedenken, alle sagen immer, es muss was Neues passieren, aber wenn dann einer eine Idee hat, gibt es auch viele Bedenken. Und ich bin sehr froh, dass sich Erwin Sellering und die Mitstreiterinnen und Mitstreiter über diese Bedenken hinweggesetzt haben, denn heute kann man sagen, zehn Jahre später, die Ehrenamtsstiftung ist aus unserem Land nicht mehr wegzudenken. Sie ist eine wichtige Säule in der Unterstützung unseres Ehrenamtes. Und dass die Ehrenamtsstiftung letztendlich die Idee erfolgreich auf den Weg gebracht hat, haben wir vor allem Menschen zu verdanken. Dazu gehört Jan Holze, der Gründungsgeschäftsführer, der die ersten Jahre der Stiftung geprägt hat und aus diesem Engagement heraus dann ja auch heute der Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt in Neustrelitz geworden ist. Und wir sind sehr stolz darauf, dass einer von uns in dieser Bundesstiftung sein Wissen und seine Erfahrungen weitergeben kann für ganz Deutschland. Ich kann mich gut erinnern, ich war damals selber Bundesfamilienministerin und für das Ehrenamt verantwortlich auf Bundesebene, und die Blaupause in Mecklenburg-Vorpommern, der Ehrenamtsstiftung, war für uns auf Bundesebene Motivation zu sagen, warum soll es so was nicht auch auf Bundesebene geben für das Ehrenamt in ganz Deutschland. Und wir sind sehr stolz darauf, dass daraus die Engagementstiftung des Bundes entstanden ist, die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt in Neustrelitz. Dass die Bundesstiftung bei uns im Land sitzt und ein Vorstand von zweien aus unserem Land kommt, das macht uns sehr stolz. Aber es ist eben auch ein Ergebnis der Landesehrenamtsstiftung und ihrer tollen Arbeit. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Gruppe der FDP) Hannelore Kohl, die seit der Gründung der Ehrenamtsstiftung deren Vorsitzende ist, hat mit ihrem vollständig ehrenamtlichen Einsatz großen Anteil daran, dass die Stiftung heute wirklich die zentrale Anlaufstelle für die Engagierten in unserem Land ist. Und weil sie von Anfang an dabei ist, möchte ich an dieser Stelle auch den leider verstorbenen Rainer Prachtl erwähnen. Ich habe es in meiner Rede schon gesagt bei der Trauerveranstaltung für ihn, er hat auch einen großen Anteil, dass diese Bedenken, diese Sorgen, die am Anfang da waren, dass die verschwunden sind und dass diese Stiftung dann wirklich ein Erfolg war. Und ich will an dieser Stelle ausdrücklich beiden, vor allem eben der Vorsitzenden, Hannelore Kohl, danken. Es bringt nichts, immer nur Bedenken vorzutragen. Man braucht am Ende die Menschen, die sagen, es ist eine gute Idee, ich packe an und helfe mit und gehe mit ins Feuer. Vielen Dank dafür! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, AfD, CDU, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Gruppe der FDP) Bei unserer Ehrenamtsstiftung des Landes ist heute Adriana Lettrari die Geschäftsführerin, eine ostdeutsche Frau – auch darauf sind wir stolz –, die die Wendeerfahrungen der Dritten Generation Ost mitbringt. Und das ist sehr wichtig, denn auch wir als Land stehen dafür, dass wir gerade wollten, dass die nächste Generation Führungsverantwortung übernimmt. Und ich möchte mich bei Frau Dr. Lettrari und ihrem ganzen Team ganz herzlich bedanken. Sie hat weitere Impulse in der Arbeit gesetzt. Es ist gut von Julian Barlen gesagt worden, Sie gehen immer mit der Zeit, und das ist sehr wichtig. Und heute können wir dank Ihrer Arbeit und des Teams mit gutem Gewissen sagen, wir sind Impulsgeber beim Thema Ehrenamt. Unser Land ist Vorreiter in der Ehrenamtsförderung dank dieser tollen Menschen. Vielen Dank dafür! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, AfD, DIE LINKE und der Gruppe der FDP) Es ist für uns selbstverständlich, für die Sozial- und Ehrenamtsministerin Steffie Drese und für mich als Ministerpräsidentin, für die gesamte Landesregierung, dass wir diese Stiftung, dieses Ehrenamt unterstützen, mit vollem Herzen. Und die gute Nachricht ist, es macht auch richtig Spaß. Es macht einfach Spaß, vor Ort mit der Stiftung unterwegs zu sein. Ich kann mich erinnern, dass am 5. Juli, der erste Tag nach meiner Vereidigung 2017, der erste Termin auch gleich mit der Ehrenamtsstiftung war. Damals wurde schon der tausendste Verein unterstützt. Und seitdem ist natürlich noch viel, viel mehr passiert. Und was mir sehr gut gefällt, ist, dass es neben der finanziellen Unterstützung aber eben auch die Beratung gibt, die viele brauchen. Und wenn man heute im Land unterwegs ist und vom Ehrenamt, von Vereinen gefragt wird nach Unterstützung, ob es Beratung ist, ob es Finanzen sind, dann kann man immer auf die Ehrenamtsstiftung verweisen, und die Ehrenamtsstiftung hilft. Es gab damals hier im Landtag auch Bedenken, eine Ehrenamtsstiftung würde an den bestehenden Strukturen des Ehrenamtes vorbei arbeiten. Und heute können wir sagen, es ist gelungen, die Ehrenamtlichen und ihre Organisation in die Stiftung hineinzuholen. Die Arbeit der Stiftung ist beteiligungsorientiert und transparent. Und ich freue mich sehr, dass heute ehrenamtliche Vereine, insbesondere in Schwerin, bei dieser Debatte dabei sind, weil es einfach zeigt, die Stiftung und das Ehrenamt, was in den Vereinen ganz praktisch die Arbeit macht, arbeiten zusammen und nicht gegeneinander, und darum geht es ja auch. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE und der Gruppe der FDP) Die Ehrenamtsstiftung sollte immer ein Netzwerk der Engagierten in unserem Land sein, und sie ist es auch. Das ist ihre Stärke und das kann man nach zehn Jahren ohne Zweifel sagen. Inhaltlich hat die Stiftung sechs Schwerpunkte: beraten, qualifizieren, fördern, vernetzen, mitmachen und anerkennen. In all diesen Bereichen hat die Ehrenamtsstiftung viel geleistet. Es gibt juristische Beratungen über das EAS MV-Portal, die Mitmachbörse auf dem Portal „Gutes tun in MV“, Weiterbildungsangebote für Vereinsführung und Organisationsentwicklung, die jährliche Ehrenamtskonferenz für Austausch und Vernetzung. Diese Angebote helfen vor allem dort, wo Ehrenamtliche nicht auf die Strukturen großer Verbände zurückgreifen können, vor Ort, in den Kommunen, den kleinen Vereinen und Initiativen. Und das war von Anfang an – ich habe es geschildert – das besondere Anliegen, die besondere Aufgabe dieser Stiftung. Außerdem leistet die Ehrenamtsstiftung konkrete Unterstützung. Mit dem Programm „Gutes tun in MV“ vergibt die Ehrenamtsstiftung 1 Million Euro Fördermittel im Jahr. Dieses Programm richtet sich ausdrücklich an Projekte, die noch nicht von anderen etablierten Förderungsmöglichkeiten profitieren. Das ist mit einer Summe von bis zu 3.000 Euro auf den Bedarf kleinerer Vereine und Initiativen zugeschnitten. Über 500 Projekte, wir haben es gehört, profitieren im Jahr davon. Und außerdem liegt die Vergabe der Ehrenamtskarte in den Händen der Ehrenamtsstiftung. Mir ist diese Anerkennung für Menschen, die länger, verbindlicher und umfangreicher ehrenamtlich tätig sind, sehr wichtig. Und ich möchte mich noch mal ausdrücklich beim Landtag der letzten Legislatur bedanken, der ja den Beschluss für die Ehrenamtskarte gemacht hat, beschlossen hat. Und wir konnten dann das erfolgreich umsetzen, auch dank der Ehrenamtsstiftung. Im April haben wir die zehntausendste Ehrenamtskarte verliehen. Herzlichen Glückwunsch an alle, die diese verdiente Anerkennung nutzen! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, AfD, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Gruppe der FDP) Ich entschuldige mich jetzt schon, dass ich die Redezeit überziehe, aber ich glaube, das Ehrenamt hat es verdient. Mittlerweile kann man Angebote von 330 Partnern in ganz Mecklenburg-Vorpommern in Anspruch nehmen. Ich möchte mich auch bei diesen Partnerinnen und Partnern bedanken, dass sie sagen, wir sind dabei, und werbe dafür, dass weitere dazukommen. Das ist ein Zeichen der Anerkennung unseres Ehrenamtes. Am vergangenen Wochenende beim MV-Tag haben zwei Engagierte Goldene Ehrenamtskarten bekommen. Die ersten drei dieser neuen Karten durfte ich anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Ehrenamtsstiftung vergeben. Sie sind lebenslang gültig und belohnen ein Ehrenamt von mindestens 20 Jahren, und das ist wirklich hoch anzuerkennen. Wir erleben es immer wieder am Ehrenamtstag, wenn wir die Ehrenamtsnadel überreichen, es gibt Menschen in unserem Land, die sind nicht nur schon seit 20 Jahren im Ehrenamt, sondern 30/40 Jahre und noch länger. Das ist eine so stabile Verlässlichkeit für die Gesellschaft in unserem Land, und deswegen finde ich die Idee – vielen Dank an die Stiftung – der Goldenen Ehrenamtskarte hervorragend und danke allen, die schon so lange dem Ehrenamt treu sind. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, AfD, DIE LINKE und der Gruppe der FDP) Insgesamt unterstützt die Landesregierung die Ehrenamtsstiftung mit etwa 2 Millionen Euro im Jahr. Das ist ein ganz wesentlicher Teil unserer Ehrenamtsförderung. Und ich bin davon überzeugt, dass die Konstruktion der Ehrenamtsstiftung genau richtig ist. Die Stiftung arbeitet unabhängig von der Landesregierung und gleichzeitig kann sie sich aber auch auf die Finanzierung durch das Land verlassen. Wir fördern das Ehrenamt verbindlich und dauerhaft und respektieren die Unabhängigkeit der Zivilgesellschaft. Gerade ist unser Sozialministerium dabei, im Auftrag des Landtags eine Landesengagementstrategie zu entwickeln. Und auch hier können wir auf die Erfahrungen der Ehrenamtsstiftung zurückgreifen, zum Beispiel auf den Engagement-Monitor, den die Stiftung in Auftrag gegeben hat. Darin wird deutlich, dass bürokratische Hürden einem wirksamen Ehrenamt immer noch oft im Weg stehen. Und hier wäre wirklich mein großer Wunsch und mein Ziel, dass es uns gelingt, auch mit dem Haushaltsgesetzgeber Lösungen zu finden. Ja, Steuergelder müssen natürlich auch ordentlich ausgegeben werden und das muss auch überprüft werden, aber ob immer alles wirklich so detailliert und vollständig geprüft werden muss, ob wir nicht auch mit mehr Vertrauen unterwegs sein können, das würde sehr wichtig sein, dass wir das als Landesregierung mit dem Haushaltsgesetzgeber und sicherlich auch mit dem Rechnungshof einmal besprechen. Sie erleben es alle, wenn das Ehrenamt stöhnt, dann ist es gar nicht in erster Linie das mangelnde Geld, sondern immer die Bürokratie, und wir sollten unser Ehrenamt an dieser Stelle gemeinsam entlasten. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Eine zweite Herausforderung ist die Gewinnung neuer Engagierter. Da geht es dem Ehrenamt genauso wie allen Bereichen, ob in der Wirtschaft, ob in der Verwaltung. Es geht natürlich um die Fachkräftegewinnung, Organisationsberatung, juristische Beratung, Qualifizierung. Alles das, was die Ehrenamtsstiftung anbietet, bleibt wichtig und gut. Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, ein Ergebnis des Ehrenamtsmonitors ist auch, dass etwa drei Viertel der Ehrenamtlichen ihr Engagement als gelebte Demokratie verstehen. Ihnen ist klar, dass Ehrenamt mehr ist als Zeit für andere. Es ist ein Tun, das unsere Gesellschaft zusammenhält, ein Bereich unseres Lebens, in dem Gemeinschaft und Gemeinwohl geschaffen, gelebt, erneuert und weiterentwickelt werden. Wir leben in einer Zeit, in der eine Spaltung unserer Gesellschaft Realität ist und auch von einigen immer weiter vorangetrieben wird, Hass, Hetze, Ausgrenzung, die Frage, wer zu uns gehört und wer angeblich nicht. Auch Ehrenamtliche leiden unter diesem schlechten Klima, und einige werden bedroht, gerade wenn sie sich aktiv und ausdrücklich für Demokratie und Vielfalt engagieren. Wir haben gerade in der Aktuellen Stunde schon gestern über die Situation queerer Menschen gesprochen. Und gleichzeitig sind es nicht zuletzt Ehrenamtliche, die sich jeden Tag dafür einsetzen, dass gerade unsere Gesellschaft zusammenbleibt, dass sie offen und vielfältig ist, dass Menschen Hilfe finden, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer Stellung, dass unser soziales Netz fest und unsere Demokratie stabil bleibt. Ich möchte mich noch einmal bei allen 600.000 Ehrenamtlichen ganz herzlich bedanken. Ich bin immer wieder bei Besuchen vor Ort in Gesprächen beeindruckt von der Zeit und der Kraft, die Ehrenamtliche aufwenden, denn sie erleben ja oft, einmal Ehrenamt, immer Ehrenamt, und davon viele. Ich bin beeindruckt von Persönlichkeiten und Charakterstärken, die wir vielleicht nicht oft im Alltag sehen, die aber da sind. Sie sind für mich zugleich Motivation, die Arbeit für das Land fortzusetzen und für den Zusammenhalt zu stehen. Wenn ich den Ehrenamtspreis, Ehrenamtsnadeln oder Ehrenamtskarten vergeben darf, dann ist das eine ganz besonders schöne und wertvolle Aufgabe für mich. Und diese Anerkennung ist wichtig. Wir sollten auch im Alltag mehr daran denken, Danke zu sagen, wenn wir von ehrenamtlichen Leistungen profitieren. Ebenso wichtig ist es, Strukturen zu schaffen, die das Ehrenamt stützen und tragen, Menschen und Angebote, die für die Ehrenamtlichen da sind, wenn sie sie brauchen. Das ist in Mecklenburg-Vorpommern unsere Ehrenamtsstiftung. Danke für zehn Jahre erfolgreiche Stiftungsarbeit und alles Gute für die nächsten zehn Jahre! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, CDU, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Gruppe der FDP)
