Katy Hoffmeister
Frau Landtagspräsidentin! Schönen guten Morgen, Frau Ministerin! Unser gemeinsames Thema heute Morgen heißt Beleghebammen. Es gibt eine Entscheidung auf Bundesebene der Schiedsstelle, wonach die Beleghebammen vermutlich etwa 80 Prozent weniger für die Begleitung der Geburt im Krankenhaus, also als Beleghebamme, bekommen sollen. Und deshalb gibt es natürlich auch auf Bundesebene, aber vor allem auch hier in Mecklenburg-Vorpommern die Frage, wie soll es weitergehen mit den Beleghebammen. Wir erinnern uns daran, das war schon mal ein besonderes Thema, als es um die Frage der Versicherung und der Versicherungspflicht ging. Jetzt gibt es insbesondere im Bereich Vorpommern-Rügen und auch an der Mecklenburgischen Seenplatte die Befürchtung, dass die Geburten nicht mehr sichergestellt werden und dass sich möglicherweise Beleghebammen aus dem Belegwesen heraus zurückziehen. Wie schätzen Sie die Situation ein, insbesondere mit Ihrem eigentlichen vermeintlichen Ziel, die Geburtenstationssituation im Land möglichst stabil zu halten, und natürlich auch mit Blick auf Ihre Gesundheitskommissionsergebnisse?
