Thomas de Jesus Fernandes
Ja, das mache ich sehr gerne. Wissen Sie, ich bin der Meinung, Sie haben nicht zugehört. Da Sie auch nur so eine stellvertretende Betroffenheit haben und gar nicht wissen, worum es geht, (Heiterkeit bei Jens-Holger Schneider, AfD: Genau!) erschließt sich das für Sie gar nicht, (Zuruf von Thore Stein, AfD) weil das nämlich Ihr ganzer Politikstil ist seit den 90er-Jahren, indem Sie nur Kampf gegen rechts machen, indem Sie nur vermeintliche Minderheiten für sich vereinnahmen und die vorschieben und verkaufen und verraten damit. Und das habe ich Ihnen auch gut rübergebracht. Wenn Sie es nicht verstanden haben, dann liegt das an Ihnen selbst. Und Queere pauschal mit Pädophilen in Verbindung gebracht, (Der Abgeordnete Christian Albrecht spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon.) haben Sie eben an diesem Mikrofon dort vorne gemacht. (Heiterkeit und Unruhe vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zurufe vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE: Nee! Nee! – Stephan J. Reuken, AfD: So ist es. – Der Abgeordnete Christian Albrecht spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon. – Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Hätten Sie mir nämlich zu..., (Daniel Seiffert, DIE LINKE: Sie! Sie! – Julian Barlen, SPD: Unglaublich!) hätten Sie mir zugehört, (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) hätte kein Mensch das raushören können aus meiner Rede. Also das ist schon mal falsch. (Der Abgeordnete Christian Albrecht spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon. – Julian Barlen, SPD: Stehen Sie doch wenigstens dazu, was Sie sagen! – Zuruf von Philipp da Cunha, SPD) Herr Barlen, Sie können noch, Sie hätten doch auch eine Kurzintervention anmelden können, (Jeannine Rösler, DIE LINKE: Sehr erbärmlich ist das, was Sie da machen!) wenn Sie unbedingt mit mir reden wollen, ja?! Aber Sie müssen doch nicht da von der Bank rumbrüllen, (Zuruf von Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD) wenn ich hier quasi auf diesen Redner da reagieren muss, okay?! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Heiterkeit bei Enrico Schult, AfD: Richtig, genau! – Julian Barlen, SPD: Ganz groß! Ganz groß! – Zurufe von Michael Noetzel, DIE LINKE, und Daniel Seiffert, DIE LINKE) Ich sage es Ihnen noch mal, Schwule und Lesben haben die Schnauze voll. Sie wenden sich von Ihnen ab. Es gibt eine Umfrage, da gucken Sie mal, wen die wählen! Die wählen nicht mehr Sie, (Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE) weil die die Schnauze voll haben davon, dass ihr dermaßen überzieht, (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD und Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner, fraktionslos – Zuruf von Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE) dass ihr es für euren politischen Klassenkampf missbraucht, dass ihr alles subsumiert unter dieser Fahne. Und das erzeugt natürlich auch viel Unverständnis in der Bevölkerung. (Der Abgeordnete Christian Albrecht spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon.) So, und Sie sind in einer Regierungspartei und beschweren sich jetzt, dass da Angriffe passieren. Was ist denn mit Ihrem Innenminister? Hat er wohl keine Zeit dafür, (Martin Schmidt, AfD: Genau!) sich darum zu kümmern, oder was?! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE) Dem geht ja wahrscheinlich alles kaputt im Hintergrund. (Zuruf von Nadine Julitz, SPD) Datenpannen häufen sich. Ja, (Steffi Pulz-Debler, DIE LINKE, und Daniel Seiffert, DIE LINKE: Oh! – Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE) wo ist denn da die Prioritätensetzung? (Daniel Seiffert, DIE LINKE: Immer um den heißen Brei! – Zuruf von Julian Barlen, SPD) Beobachtung der AfD, oder was?! (Philipp da Cunha, SPD: Reden Sie zum Thema! – Der Abgeordnete Christian Albrecht spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon.) Nein! (Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE) Also bitte! (Glocke der Präsidentin) Das ist Ihr Minister! Wenn Sie meinen, er ist da nicht fleißig genug, dann bitte schön! Es ist Ihr Minister, (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD und Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner, fraktionslos – Der Abgeordnete Christian Albrecht spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon. – Enrico Schult, AfD: Dann bitte schön! Genau so! – Heiterkeit bei Philipp da Cunha, SPD) dann fordern Sie von ihm mehr Handlung, und gut ist es! (Zurufe von Julian Barlen, SPD, und Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE) Oder tauschen Sie ihn aus, wenn Sie mit ihm unzufrieden sind! (Julian Barlen, SPD: Ganz schwach! Ganz schwach!) Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Michael Noetzel, DIE LINKE: Sehr entlarvend! Sehr entlarvend! – Der Abgeordnete Christian Albrecht spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon.)
