Sebastian Ehlers
Also, Frau Schröder, das hat es jetzt nicht besser gemacht. (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der AfD – Unruhe vonseiten der Fraktion der CDU) Dass Sie jetzt hier gerade Beifall nur noch von den LINKEN und einzelnen Hinterbänklern der SPD bekommen, indem Sie sagen, bei uns gibt es irgendwelche rechtsextremen Tendenzen, das macht mich wirklich sprachlos. Und, Frau Schröder, noch mal, Sie können hier nicht an jeder Stelle, in jeder Sonntagsrede die Einheit der politischen Mitte, die Einheit der Demokraten beschwören und mir dann hier vorwerfen, es gibt hier irgendwelche rechtsextremen Tendenzen. Ich sage Ihnen eins ganz klar: Wer bei uns in der Partei rechtsextreme Tendenzen irgendwo an den Tag legt, der fliegt raus. (Enrico Schult, AfD: Genauso ist es bei uns auch.) Punkt, aus, Ende, meine sehr verehrten Damen und Herren! (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU) Es gibt ja auch Beispiele hier im Saal, wo wir so verfahren sind am Ende des Tages. Tut mir leid, da habe ich überhaupt gar kein Verständnis für. Und dass Sie von den LINKEN – die, wie ich eingangs gesagt habe, gerade ganz, ganz andere Baustellen haben im Umgang mit Israel und im Umgang mit dem Thema Antisemitismus –, dass Sie nur noch von den LINKEN dafür Applaus bekommen, das spricht Bände, Frau Schröder. Also ich bitte Sie wirklich, bei diesem wichtigen Thema sollten wir uns nicht auseinanderdividieren lassen! Wir haben hier ganz klare Abgrenzungen zu Extremisten von rechts oder von links. (allgemeine Unruhe) Und wenn Sie uns hier vorhalten, (Zuruf von Daniel Seiffert, DIE LINKE) wenn Sie uns hier vorhalten, dass wir hier Rechtsextremismus in unserer Partei dulden, dass wir Rechtsextremisten und Meinungen, Strömungen in unserer Partei dulden, muss ich das aufs Schärfste zurückweisen, weil es nicht der Wahrheit entspricht, meine Damen und Herren. (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU)
