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Horst Förster

AfD 11.04.2025 Sitzungen 8/104

Ja, selbstverständlich. Also zum einen, nicht alle unangepassten, auch vielleicht schlechten Äußerungen sind gleich verfassungswidrig. Viele sind oft unsinnig. (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Da kann man auch was gegen haben. (Unruhe vonseiten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Die Gesamtheit machts, Herr Förster, die Gesamtheit machts. – Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Aber das, was Sie betreiben, ist doch, dass Sie irgendwelche alten Kamellen daraus, (Heiterkeit und Zuruf von Ann Christin von Allwörden, CDU) ich nehme jetzt mal das, (Zuruf von Thomas Krüger, SPD – Glocke der Vizepräsidentin) ich nehme jetzt mal das immer wieder zitierte Denkmal der Schande. Das ist eine Erfindung eines englischen Reporters, das betrifft das Holocaustdenkmal in Berlin. (Zuruf von Thomas Krüger, SPD) So, und ich sage auch, natürlich ist das keine Siegessäule, es ist ein Denkmal der Schande. Es steht für die größte Schande unserer Geschichte. (Thomas Krüger, SPD: Gucken Sie sich den Kontext an!) Und man darf sogar das nicht gut finden, (Jan-Phillip Tadsen, AfD: Darauf kommts an, Herr Krüger!) dass es in Berlin steht. (Zuruf von Jan-Phillip Tadsen, AfD) Sagen Sie mal dem Papst, er soll ein Denkmal für die Opfer der Inquisition auf dem Petersplatz haben! (Zuruf von Thomas Krüger, SPD) Sicherlich will er das nicht rechtfertigen, aber das fände er nicht gut. (Zuruf von Thomas Krüger, SPD) Das heißt also, beide Interpretationen mögen Ihnen nicht passen, sind aber absolut verfassungskonform. (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Und die Kernaussage ist doch, das ist wirklich nichts, nochmals, nichts, was für unser Land spricht, sondern es ist, natürlich, es befasst sich mit der größten Schande unserer Geschichte. Wieso darf man das nicht sagen dürfen? Dann gibt es weitere, Koplin fing an, Frauenfeindlichkeit, (Zuruf von Torsten Koplin, DIE LINKE) also völlig absurd! Gendern, natürlich haben wir was gegen Gendern. Wir sind für unsere normale Muttersprache. Wir wollen sie von unten – (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Philipp da Cunha, SPD: Das ist Meinungsfreiheit. – Zuruf von Torsten Koplin, DIE LINKE) diese verrückten, unnatürlichen, (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) auch noch gegen die Rechtschreibung geltenden, sich wehrenden Reden – einführen. Es ist geradezu absurd, dass ich nicht mehr ..., ein Paketempfänger darf heute ja kein, nicht mehr ein „Paketempfänger“ sein, „Paketempfängerinnen und Paketempfänger“! Wenn ich von den „Einwohnern“ eines Landes spreche, sollen es „Einwohnerinnen und Einwohner“ sein, „Forschende“, „Forscher“ gibt es auch nicht mehr, „Zuhörer“ auch nicht mehr, nur „Zuhörende“, (Philipp da Cunha, SPD: Aber soll nicht jeder so sprechen können, wie er will?) „Besucher“ gibt es auch nicht, „Besuchende“. (Heiterkeit bei Thomas de Jesus Fernandes, AfD) Da geht man ins Partizip, was völlig falsch ist. Den Studierenden gibt es an sich nicht, jedenfalls nicht als Dauerbeschäftigung. (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der AfD) Dann dürfte es nämlich, (Petra Federau, AfD: Na ja, bei manchen schon.) einen „toten Studierenden“ gibt es auch nicht, einen „sterbenden“, (Zuruf von Martina Tegtmeier, SPD) also es ist grammatikalisch Unsinn, es ist sprachlich Unsinn, und so was machen Sie dann moralisierend zur Verfassungsfeindlichkeit. Absurder geht es überhaupt nicht! (Zuruf von Rainer Albrecht, SPD) Wenn Sie noch ...

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