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Henning Foerster

Die Linke 10.04.2025 Sitzungen 8/103

Sehr gerne, Frau Präsidentin! Also zunächst einmal, für mich ist es Ausdruck lebendiger Demokratie, dass hier im Parlament sowohl ein Vertreter, der die Dinge aus der Unternehmensperspektive darstellt, wie Herr Waldmüller, seine Argumente vortragen kann und jemand, der aus der Gewerkschaftsbewegung kommt wie ich, darauf erwidern kann. Dass wir dann in einen, ich sage mal, Austausch der Argumente treten, das soll doch der Sinn einer solchen Auseinandersetzung hier im Landtag sein. Das ist jedenfalls mein Verständnis. (Beifall vonseiten der Fraktion DIE LINKE) Zweitens. Ich habe in meinem Wortbeitrag nicht über die Verlängerung der Lebensarbeitszeit geredet. Sie haben jetzt Herrn Kretschmann zitiert und haben gesagt, wenn ich es richtig verstanden habe, wir müssen sozusagen mit Blick auf den Renteneintritt alle etwas länger arbeiten. Was ich hier thematisiert habe, waren die im letzten Jahr geleisteten Arbeitsstunden. Und da hatte ich darauf hingewiesen, dass mit 45,9 Millionen Erwerbstätigen die Zahl so hoch war wie noch nie und dass mit 55 Milliarden geleisteten Arbeitsstunden ebenfalls ein Rekordhoch zu verzeichnen ist und insofern die Argumentation, in Deutschland würde zu wenig gearbeitet werden, ins Leere läuft, weil das Gegenteil der Fall ist. (Der Abgeordnete Torsten Renz spricht bei abgeschalteten Saalmikrofon.)

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