Dr. Sylva Rahm-Präger
Sehr verehrte Damen und Herren! Frau Präsidentin! Ich kann das so nicht stehen lassen, Frau Federau, was Sie hier losgelassen haben. Verhältnismäßigkeiten, es geht immer um Verhältnismäßigkeiten, bei allen Forderungen, die man stellt. Und ich habe die Zahlen genannt: Abrieb bei Reifen 102.000 Tonnen im Jahr, 102.000 Tonnen, und Abrieb bei Windkraftanlagen 1,4 Tonnen im Jahr bei 31.000 Windkraftanlagen. 1,4 Tonnen im Jahr! (Zuruf von Jens-Holger Schneider, AfD) Und dann müsste man, wenn Sie das, wenn Sie dann sozusagen noch das mit Gesundheit in Zusammenhang bringen, dann muss man sagen, Feinstäube sind extrem gesundheitsschädlich. Wollen Sie dann natürlich auch noch mal eine Analyse, ob man nicht vielleicht den Autoverkehr verbieten sollte, (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD – Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) weil wir genau diese Feinstäube da erzeugen durch den Reifenabrieb? Das tun Sie gar nicht, aber Sie wollen diese 1,4 Tonnen bei der Windkraft, (Zuruf von Rainer Albrecht, SPD) die stellen Sie uns und schreiben Sie ins Poesiealbum, dass das jetzt die Volksgesundheit gefährdet. (Rainer Albrecht, SPD: Ja.) Also da komme ich auch nicht mehr mit. (Rainer Albrecht, SPD: Ja, ja. – Zuruf von Petra Federau, AfD) Ich habe mir gerade noch einmal angeguckt die Todesraten pro Stromerzeugungseinheit, also Todesfälle durch Luftverschmutzung pro Terawattstunde an Elektrizität. Da liegen wir bei der Braunkohle bei 32 Todesfällen, bei der Steinkohle bei 24 Todesfällen und bei Wind bei 0,4 Todesfällen. – Herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)
