Petra Federau
Ja, da möchte ich sehr gerne drauf reagieren. Ob Sie mir das glauben oder nicht, das ist mir jetzt auch völlig egal. Ich kann Ihnen nur sagen, zum Beispiel gibt es in der Stadtvertretung einen Antrag ebenfalls der GRÜNEN, der Herr Müller hat den gestellt, da geht es auch um PFAS, da geht es um die Beschichtungen und so weiter in den Wasser…, in den – na – Papierbechern und so weiter, dass da Alternativen, genau, gesucht werden. (Thomas Krüger, SPD: Ja, ist doch gut.) Selbstverständlich sind wir dabei, also uns geht es generell darum, dass PFAS eben, dass wir wissen, dass es sehr gesundheitsschädlich ist, und da sind wir absolut dabei, zu gucken, wo wir dieses verhindern können. Aber natürlich, wenn jetzt diese Dinge aufploppen und wir hier gerade in Mecklenburg-Vorpommern diese massiven Windkraftausweisungen haben, dann sollten wir wirklich überprüfen, ob eben die Windkraftanlagen dort einen Beitrag zu leisten, dass eben diese, ja, diese Absetzungen in der Umwelt und vor allen Dingen natürlich auch im Menschen, dass diese Schädigungen stattfinden. Und um jetzt noch einmal auf die AKWs zu sprechen zu kommen: Wir sagen ganz klar, wir erwarten – egal, bei jeglicher Energieerzeugungsart, die wir haben –, dass immer die Vor- und die Nachteile abgewogen werden. Aber es darf nicht sein, dass nur, weil etwas politisch gewollt ist oder ideologisch vielleicht auch gewollt ist oder viel Geld dahintersteht, dass man eben absolute Nachteile komplett ausblendet. Und das erwarten wir eben auch im Bereich der erneuerbaren Energien, dass die Nachteile, die eben auch vorhanden sind, benannt werden und die Bevölkerung darüber aufgeklärt wird. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD und Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner, fraktionslos)
