Petra Federau
Gerne. Sind Sie der Meinung, dass diese Dinge, die Sie planen, tatsächlich ausreichend sein werden? Denn als ich das letzte Mal hier gestanden habe, hieß es ja auch schon, welche Programme und so weiter und wie gut jetzt insbesondere – ich war da auf einen konkreten Fall eingegangen hier in Schwerin –, dass dort eine Klärung stattgefunden hat, dass dort Maßnahmen gegenüber dem Täter auch erfolgreich stattgefunden haben. Kurz danach konnten wir dann in der Presse lesen, und wir lesen nicht nur diesen einen Fall, sondern immer mehr Eltern wenden sich jetzt mittlerweile an die Öffentlichkeit, dass sie eben im Regen stehen gelassen werden und selbst auch die Lehrer sich oftmals alleingelassen fühlen mit diesen Problemen, die sie haben. Und natürlich ist aus meiner Sicht in den Schulen noch wieder ein anderes Problem. Wir haben eine Schulpflicht, die Eltern geben ihre Kinder in die Schule, in einen hoffentlich, so denken sie, geschützten Raum. Und hier müssen konkrete Maßnahmen doch stattfinden, damit hier keine, damit die Schüler nicht massiven Gewalttaten weiterhin ausgesetzt werden. Wir haben auch den aktuellen oder den Fall in Grimmen, dass eine Grundschülerin bewusstlos geschlagen wurde. Und da frage ich mich wirklich, ja, muss erst jemand zu Tode kommen, damit hier wirklich deutliche Maßnahmen ergriffen werden, beispielsweise wie die Absenkung des Strafalters.
