Petra Federau
Guten Morgen, Frau Präsidentin! Guten Morgen, Frau Ministerin! Seit mehreren Jahren erleben wir nun nicht nur für uns vorher vollkommen unvorstellbare Angriffe auf medizinisches Personal und Rettungskräfte, sondern auch eine enorme Zunahme von Gewalttaten an Schulen. Und ich beziehe mich jetzt konkret auf einen Fall hier aus Schwerin, der sich am 15. Januar ereignet hat, und zwar am Weststadt-Campus hier in Schwerin. Ein Siebtklässler ist dort Opfer einer schweren Gewalttat eines Mitschülers geworden, dieser in dem Fall mit Migrationshintergrund. (allgemeine Unruhe) Der Junge ist so schwer verletzt worden, dass er nachher in einer Not-OP, dass eben die Nase – die war komplett zertrümmert – dort operiert werden musste. Die Eltern fassungslos, der Junge selbst eben leidet nicht nur unter Schmerzen, sondern auch eben psychisch unter diesen Folgen. Wie beurteilen Sie als Landesregierung, als Ministerin diese vermehrten Vorfälle und diese enorme Art der Gewaltstraftaten an Schulen?
