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Martin Schmidt

AfD 12.12.2024 Sitzungen 8/94

Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin! Werte Kollegen! Ich möchte noch mal kurz auf das Gesagte von Herrn Ehlers eingehen, der mich ja persönlich benannt hat. Und ich finde es erst mal schön, dass er sich da Inspirationen von meinem Lebenslauf geholt hat und da noch einmal Forschung betrieben hat, woher ich komme (Torsten Renz, CDU: Was meinen Sie damit jetzt?) und auch noch mal vielleicht Inspiration gesucht hat bei meinen Instagram-Stories, von denen er scheinbar nicht wegkommen kann. (Heiterkeit bei Wolfgang Waldmüller, CDU: Ja! – Torsten Renz, CDU: Was meinen Sie damit?) Ja, es wurde angesprochen, dass ich aus Berlin komme. Und ich bin sozusagen auch ein Flüchtling aus Berlin, gekommen hierher, weil man die Zustände dort einfach nicht mehr ertragen konnte. (Heiterkeit bei Nikolaus Kramer, AfD) Und von daher sollten Sie auch besonders nett zu mir sein eigentlich. (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der AfD – Zurufe von Torsten Renz, CDU, und Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Und was ich Ihnen sagen kann über Berlin, ist vor allen Dingen eines, dass die Polizei dort einfach keine Lust mehr hat. (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) Und was ich Ihnen auch sagen kann, ist, Herr Ehlers, dass die CDU-Fraktion von Berlin zum Beispiel auch die Vornamen aller Straftäter bei den Silvesterkrawallen Ende 2023 … (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der AfD – Jan-Phillip Tadsen, AfD: Stimmt!) Finde ich krass, finde ich krass! (Enrico Schult, AfD: Das gibts doch gar nicht, und das von der CDU, nein!) Nein, aber ist es auch überhaupt nicht, denn worum geht es? Es geht darum, (Zuruf von Torsten Renz, CDU) es geht darum, dass man bestimmte Probleme analysieren will. Und jeder, der aus Berlin kommt, aus Kreuzberg, aus dem Wedding oder was auch immer, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Der ist verloren.) der weiß, dass da an Silvester nicht Udo und Uwe und (Nikolaus Kramer, AfD: Kevin und Chantal.) Nikolaus und Jan dort freigedreht sind. (Michael Noetzel, DIE LINKE: Ja und, was sagt das aus, Wladimir, was sagt das aus? Was sagt das aus?) Das kann ich Ihnen sagen, was das aussagt: Das sagt aus, dass man eben die Probleme bei bestimmten Strukturen bekämpfen muss. (Zurufe von Thore Stein, AfD, und Michael Noetzel, DIE LINKE) Aber das kann man nur, indem man sie erst einmal benennt. Und das gehört zur Analyse dazu. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Jan-Phillip Tadsen, AfD: Sehr gut! – Michael Noetzel, DIE LINKE: Der Vorname ist richtig, richtig gut geeignet!) Und es ist doch auch den Leuten selber völlig klar, denen mit Migrationshintergrund. Und die lachen sich auch tot darüber, wie wir Deutschen uns da eng machen bei solchen Problemen, die anzusprechen. Das ist auch völlig klar und gang und gäbe, gerade bei denen mit Migrationshintergrund. (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) Und da wird auch keiner sagen, der einen deutschen Pass hat und mit Vornamen Erhan heißt und mit Nachnamen Öztürk, wird da sagen, ich bin der größte Deutsche aller Zeiten, sondern der wird im Zweifel meistens sagen, ich bin Türke. So ist es und das ist auch nicht schlimm. Das finde ich auch in Ordnung und gut. Aber das gehört dazu, das auch mal vielleicht nachzufragen, wenn irgendwelche Straftaten geschehen sind, polizeilicherseits das Ganze in dem Bericht auch mal in den Kontext zu stellen für das Informationsbedürfnis der Bürger, die da so eine Pressemitteilung bekommen teilweise heutzutage, (Petra Federau, AfD: Messer! – Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Nee, Messer, nur das Messer!) Mann geht auf Mann los. Ja, da denkt sich jeder seinen Teil. (Zuruf von Julian Barlen, SPD) Und wenn man eben die Dinge genauer beschreibt, dann wäre das ja eigentlich auch im Sinne der linken Seite hier, dass man vielleicht auch Vorurteile eben dadurch bekämpfen kann, wenn zum Beispiel in einer Polizeimitteilung drinsteht, deutscher Staatsbürger …

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