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Ann Christin von Allwörden

CDU 12.12.2024 Sitzungen 8/94

Ich glaube, ich hatte ziemlich ... Ach so! (Die Abgeordnete Ann Christin von Allwörden wendet sich an das Präsidium.) Ich darf. Ich glaube, ich hatte ziemlich deutlich gesagt, dass es nur mit einem Regimewechsel möglich ist, wieder einen normalen Gang mit Russland zu gehen, ja, das habe ich gesagt, oder eben – und das habe ich im zweiten Satz gesagt –, oder wenn es einen gerechten Frieden mit der Ukraine geben kann. Und ja, es ist natürlich schwierig, mit einem Land verhandeln zu wollen, das gar nicht verhandeln will. (Zuruf von Horst Förster, AfD) Und genau darum geht es nämlich, dass die Ukraine in die Lage gebracht werden muss, dass überhaupt Russland dazu gezwungen werden kann, in die diplomatische Verhandlung zu gehen. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Russland ist eine Atommacht. Wie wollen Sie die denn zwingen?) Im Moment ist es doch überhaupt gar nicht nötig für Russland. Die lachen uns doch alle aus, sowohl die Ukraine als uns auch. Also ich weiß gar nicht, worüber wir hier manchmal reden. Sie suggerieren immer, als würde der Russe am Tisch sitzen und nur darauf warten, dass alle anderen kommen, um über den Frieden zu verhandeln. Aber so ist es nicht. (Julian Barlen, SPD: Das Gegenteil ist der Fall.) Genau, das Gegenteil ist der Fall. Deswegen frage ich mich manchmal auch, in welchen Realitäten Sie eigentlich unterwegs sind. Tut mir leid! Meine sehr geehrten Damen und Herren, zum Schluss, dieser Antrag ist ein Angriff auf die Solidarität mit der Ukraine, auf die europäische Friedensordnung (Zuruf von Jan-Phillip Tadsen, AfD) und auf die Prinzipien unserer Außenpolitik. (Jan-Phillip Tadsen, AfD: Wo ist denn dieser Frieden?) Die CDU-Fraktion wird ihn entschieden ablehnen, weil wir nicht bereit sind, die Freiheit und die Sicherheit Europas zu opfern. Wir stehen an der Seite der Ukraine (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Das steht doch gar nicht in unserem Antrag.) und wir werden weiterhin unseren Beitrag leisten – mit Waffen, mit Hilfe, mit Solidarität, eben dem, was nötig ist. – Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, CDU und FDP – Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD)

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