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Petra Federau

AfD 12.12.2024 Sitzungen 8/94

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Minister Backhaus! Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, kurz PFAS, werden in zahlreichen Produkten eingesetzt. Sie weisen eine hohe Wasser- und Fett- und Säurebeständigkeit sowie eine extreme Beständigkeit auf, weshalb sie auch als Ewigkeitschemikalie bezeichnet werden. Diese Langlebigkeit der Chemikalien bedeutet zugleich auch, dass sie sich, wenn sie erst einmal in die Umwelt gelangt sind, kaum noch abbauen. Dies gilt auch für PFAS, die über die Nahrungskette in den menschlichen Körper gelangen. Dort greifen sie das Immunsystem und das endokrine System an, verursachen Krebs, mindern die Zeugungsfähigkeit und vermögen, massive Fehlbildungen beim Ungeborenen hervorzurufen. Eine aktuelle Medienrecherche förderte zutage, dass es in Deutschland 1.500 mit PFAS verschmutzte Orte sowie 300 sogenannte Hotspots gebe. Auch in Mecklenburg-Vorpommern gibt es laut den Erkenntnissen der Journalisten zahlreiche betroffene Orte. Eine Kleine Anfrage von mir hat dazu ergeben, dass das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie lediglich sehr unzureichend Messdaten sammelt. Ich frage: Ist sich die Landesregierung möglicher Gefahren, die von PFAS ausgehen, bewusst, und welche Maßnahmen wird sie ergreifen, um eine Freisetzung künftig zu reduzieren?

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