Thomas de Jesus Fernandes
Ja, vielen Dank, Frau Präsidentin! Also Folgendes: Es kam ja hier, von der roten Seite kam ja einmal der Einwurf von wegen, wir wollen ja, dass die Leute für 1 Euro arbeiten gehen, was ja totaler Blödsinn ist. (Torsten Koplin, DIE LINKE: 90 Cent.) Ach, 90 Cent, auch das ist falsch, 80 sind es eigentlich. Und da ging es tatsächlich um die Arbeitspflicht für Asylbewerber. Und das ist auch richtig so, dass man die einführt. Da sind wir fest von überzeugt. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Das haben wir in der Stadtvertretung auch am Montag eingebracht. Aber das ist eine ganz andere Geschichte und hat mit dieser Debatte gar nichts zu tun, so. (Zuruf von Torsten Koplin, DIE LINKE) Und das Zweite ist, (Zuruf von Torsten Koplin, DIE LINKE) Herr Winter von der SPD-Fraktion stellt sich hier heute hin und erzählt den Bürgern da draußen, dass ein Abstand von 50 bis 100 Euro in der Woche, also ein Einkommen von 50 bis 100 Euro in der Woche doch ein hervorragendes Einkommen ist. Erzählen Sie das mal bitte, (Michael Meister, AfD: Der Abstand!) erzählen Sie das mal bitte … (Michael Meister, AfD: Der Abstand!) Natürlich meine ich den Abstand. Erzählen Sie das mal bitte den Leuten, die dann morgens aufstehen um vier, (Michael Meister, AfD: Genau so sieht es aus.) die dann anderthalb bis zwei Stunden pendeln nach Hamburg, (Michael Meister, AfD: Genau so sieht es aus.) da arbeiten gehen, wieder zurückpendeln müssen, ihre Familie fast gar nicht sehen! (Unruhe vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von Marcel Falk, SPD) Ja, erzählen Sie das, dass sie genug verdienen und dass der Abstand groß genug ist! (Zuruf von Henning Foerster, DIE LINKE) Diese Leute haben tatsächlich wirklich noch Rückgrat, (Zuruf von Falko Beitz, SPD) dass sie überhaupt aufstehen, (Michael Meister, AfD: Genau so!) trotz dieser Bedingungen, die es hier gibt. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von Julian Barlen, SPD) Und das ist auch der Beweis dafür, wie weit Sie weg sind, (Michael Meister, AfD: Das ist diese Arroganz der SPD.) wie weit Sie weg sind von der Bevölkerung. (Zuruf von Dr. Harald Terpe, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Das ist nämlich schäbig, was Sie hier tun, (Julian Barlen, SPD: Und deshalb stimmt ihr auch gegen Mindestlöhne und Tariflöhne.) diesen Abstand, den es hier gibt, noch als hervorragendes politisches Ergebnis Ihrer Arbeit zu präsentieren. (Julian Barlen, SPD: Ja, Sie brauchen doch hier die Backen nicht vollzumachen!) Das ist megapeinlich, Herr Winter! Davon hat hier im Land keiner was. (Julian Barlen, SPD: Das ist doch unfassbar!) Wir sind hier im Lohnkeller. Wir sind das Land der Pendler. (Julian Barlen, SPD: Unfassbar!) Und da muss der Abstand stimmen für unsere Leute, die hier noch arbeiten gehen, (Julian Barlen, SPD: Und deswegen stimmen Sie auch dagegen, oder was?!) und vor allen Dingen auch für den Mittelstand, damit dann auch mehr Leute sich dann engagieren am Arbeitsplatz und da auch mehr von haben vor allen Dingen. (Julian Barlen, SPD: Sie sollten im Boden versinken! – Zuruf von Philipp da Cunha, SPD) Dann lohnt sich das nämlich. (Julian Barlen, SPD: Und deshalb stimmen Sie gegen höhere Löhne?!) Was hat das mit höheren Löhnen zu tun? Kapieren Sie denn gar nichts, Herr Barlen? (Heiterkeit und Unruhe vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Julian Barlen, SPD: Was hat das mit höheren Löhnen zu tun?!) Was hat denn …
