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Horst Förster

AfD 15.11.2024 Sitzungen 8/92

Ja, fange ich mal mit Orbán an, da fällt mir ein eine Äußerung von ihm – man will ihn ja zwingen dazu, dass das alles akzeptiert wird, wie das hier teilweise im Westen gesehen wird –, da hat er den markigen Satz geprägt, kein Geld – damit meint er gesperrte EU-Gelder – könne Ungarn dazu zwingen, LGBTQ-Propagandisten in die Schulen zu lassen. Und das wird sicherlich – da bin ich sicher – von der Mehrheit der Ungarn geteilt. Und diese Verächtlichmachung dessen, was man auch anders sehen kann, das halte ich für völlig falsch und gefährlich. (Julian Barlen, SPD: Aber über den Satz sollten Sie mal nachdenken, da kommen Sie dann zu erschreckenden Schlüssen.) Gehen Sie mal in diese Länder! Die sind ja nicht alle rechtsfaschistisch oder sonst was, wie Sie vielleicht mögen, die haben eine ganz normale Vorstellung und können mit dieser extremen, insbesondere mit den mit dem schönen Plus versehenen 60 Geschlechter argumentierenden Weltanschauungen nichts anfangen. (Zurufe von Thomas de Jesus Fernandes, AfD, und Jutta Wegner, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Und jetzt Silvio Witt, da kann ich Ihnen noch Folgendes sagen: Ich kenne ihn aus mehreren Gesprächen, ich habe nur positive Erinnerungen daran, und ich habe, nachdem das hier losging, auch – soweit ich da den Überblick habe – bei meiner AfD nachgefragt, ob wir auch irgendwas ihm nicht Gehöriges angetan hätten. Also wir gehören, glaube ich, nicht zu denen, die da im Visier sind. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. (Zurufe von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und Jutta Wegner, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Aber die Debatte hat doch gezeigt, dass es darum nicht alleine geht und dass Silvio Witt – die Sache halte ich nämlich gar nicht für überzeugend – die Probleme, die er hatte, und die Anfeindungen, die ja teils aus ganz anderen Ecken kamen und mit der Homosexualität überhaupt nichts zu tun haben, dass er die auf seine Homosexualität bezieht, ist eine Interpretation, die er vorgenommen hat und die nach meinen Informationen objektiv nicht begründet sind. Aber, wie gesagt, die Debatte hat es ja gezeigt, es geht nicht um den Oberbürgermeister in Neubrandenburg, es geht hier um eine ganz grundsätzliche Einstellung, wo es ja aus meiner Sicht totalitär eben nur ein Ja gibt, (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und wer da nicht das Ja sagt – das haben wir gehört –, der ist ein Feind der Demokratie. Und diese Masche betreibt DIE LINKE ja seit ewigen Zeiten. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)

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