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Horst Förster

AfD 14.11.2024 Sitzungen 8/91

Vielen Dank! Also, Frau Enseleit, Sie sind ja wirklich voll auf Linie. Eigentlich, glaube ich, stehen Sie Frau Strack-Zimmermann näher als jedem anderen hier. (Heiterkeit bei Enrico Schult, AfD: Sie gehört aber jetzt zur CDU. – Heiterkeit vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von Thore Stein, AfD) Wissen Sie, ich bin in dieser Sache wirklich gespalten. Natürlich muss man sein Land verteidigen, natürlich hat die NATO auch ihre Verdienste, aber es fängt schon bei dem Wort „Bekenntnis“ an. Ich kenne das aus der Kirche. Und die NATO hat eine lange Geschichte, die Kritiker sprachen damals vom NATOunser statt des Vaterunser. Das war so ein Kritikpunkt. Bekenntnisse gehen sehr tief, und ich unterscheide da auch zwischen dem Bekenntnis, sein eigenes Vaterland zu verteidigen und zu einem Bündnis. Aber vor allem, wie Sie jetzt das alles sehr oberflächlich betrachten, Sie werden spätestens, wenn das Ganze mal zu Ende ist, gelernt haben, dass dieser Krieg viele, viele Ursachen hat. Und wer so redet wie Sie, ich will es auf den Punkt bringen, der müsste – und da knüpfe ich an, was mein Kollege Thore Stein gesagt hat –, der müsste die innere Bereitschaft haben, dort selbst eventuell zum Sterben hinzugehen oder seinen Sohn da hinzuschicken. (Jens-Holger Schneider, AfD: Genau! Genau!) Was dort stattfindet, das kann keine Freude bereiten, auch keine Genugtuung. Da sterben inzwischen Hunderttausende. Da tun mir die Russen genauso leid wie die jungen Ukrainer. Diese beiden Völker sterben aus. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Die Jugend läuft teilweise weg, sie sterben aus. Und deshalb ist es nicht verwerflich, die einzige Alternative (Jens-Holger Schneider, AfD: Genau!) in einer friedlichen, diplomatischen Lösung zu sehen. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Jens-Holger Schneider, AfD: So ist es!)

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