Dr. Sylva Rahm-Präger
Also was wir haben, ich sage jetzt mal so, ich sehe ein Problem. Der Klimawandel steht uns ja ins Haus, wir haben ihn einfach, wir werden es nicht … Deswegen nehmen wir, haben wir auch diesen Punkt 4, der uns hier kritisiert wurde, mit reingenommen. Ich glaube, ich weiß gar nicht, wer das hier kritisiert hat, das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt, dass wir die Investoren … Wenn sich dann Flächeneigentümer und Investoren dazu entschließen, diese Flächen wieder zu vernässen, alles passt, die hydrologischen Gutachten da sind, die baulichen Voraussetzungen geschaffen worden sind, und wir es trotzdem aber nicht schaffen, dass wir im Sommer zehn Zentimeter, mindestens zehn Zentimeter unter Grasnarbe bleiben und im Winter diese 30 Zentimeter unter Grasnarbe bleiben, wenn wir das eben nicht schaffen – oder ja, genau andersrum –, dann würde ja sozusagen die rechtliche Bedingung oder der rechtliche Rahmen für diese Moor-PV fehlen. Und genau dort wollten wir aber niemanden reinstolpern lassen, weil, wenn Regen fehlt in zwei Jahren und das nicht beeinflussbar ist und trotzdem alle Gutachten eigentlich gesagt haben, dass es passen würde, und daraufhin investiert wurde, das wollten wir den Investoren oder besser den Flächeneigentümern nicht anlasten. (Der Abgeordnete Hannes Damm spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon.) Das ist eigentlich unser Problem, warum wir gesagt haben, wir würden das erst mal bei diesem Antrag belassen. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)
