Bernd Lange
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Abgeordnete Schult hat sich hier vorne hingestellt und hat ein paar Sachen gesagt, die ich so nicht stehen lassen kann. Nach Neubrandenburg mussten keine Demonstranten gekarrt werden. (Zuruf vonseiten der Fraktion der AfD: Doch!) Drei Tage nach diesem Beschluss gab es eine Mahnwache an einem Freitagmittag. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Ich hab die Fotos gesehen.) Die Mahnwache war angemeldet und musste dann zu einer Versammlung hochgestuft werden, weil über 300 Teilnehmer, zum größten Teil mir persönlich bekannte Leute aus der Stadtgesellschaft, dort waren, bei der Demonstration am Rathaus: über 1.000 durchgehend Neubrandenburger Bürger. (Enrico Schult, AfD: Die kennen Sie alle, die 1.000, richtig?!) Nö, muss man nicht alle kennen, Herr Schult, muss man nicht alle kennen. (Zuruf von Christian Winter, SPD) Vielleicht ist das bei Ihnen so üblich, dass Sie rankarren müssen oder durch die Gegend fahren. (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD – Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD: Ah! – Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Und was mich noch am meisten, man muss das klarstellen: Der Bahnhof in Neubrandenburg ist ein privates Gebäude, der Platz davor ist öffentlich, mit vier Fahnenmasten. An diesen vier Fahnenmasten hängen drei Fahnen, hingen drei Fahnen – eine der Hochschule Neubrandenburg und eine der Stadt Neubrandenburg und eine Regenbogenfahne. Die wurde entfernt. Das Logo der Hochschule Neubrandenburg in Regenbogenfarben hängt weiterhin am Bahnhof. – Danke! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Und wo ist jetzt das Problem?)
