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Petra Federau

AfD 14.11.2024 Sitzungen 8/91

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Abgeordnete! Liebe Demokraten der AfD! Auch heute liegt uns nun wieder ein Antrag vor, den in ein paar Jahren vermutlich so einige hinterfragen werden, wenn Sie realisieren, welch Unheil Sie mit dem Gender- und Transhype, insbesondere über die Kinder und Jugendlichen, gebracht haben. Wie üblich, so wie auch bei den Corona-Maßnahmen, will dann aber wieder niemand etwas gewusst haben, geschweige denn Verantwortung für die Selbstverstümmelung und Suizide junger Menschen übernehmen. Meine Damen und Herren, am Wochenende besuchte ich ein Symposium rund um das Thema Kinderschutz. Als Referentin sprach dort neben vielen anderen hochkarätigen Experten unter anderem eine junge Frau, die vor einigen Jahren dem Transhype verfallen war, die einige Zeit glaubte, lieber als Mann leben zu müssen, und nach Erkenntnis des eklatanten Irrtums und gesundheitlicher Folgen den Detransitionsweg gegangen ist und nun als Betroffene eindringlich vor der Transideologie warnt. (Julian Barlen, SPD: Wer ist das?) Als Kind erfuhr sie häusliche Gewalt und sexuelle Übergriffe in der Familie. Sie sind die Erklärung für die Ohnmachtsgefühle, die den Teenager damals in depressive Zustände und radikale Selbstentwertung trieben. Sie hasste ihren Körper so sehr und geriet über die Therapie in die LGBTQ-Szene. Schnell wurde ihr nahegelegt, dass sie aus ihrem verhassten, missbrauchten Frauenkörper in einen Männerkörper wechseln könnte. Das erschien ihr so klar, dass sie sich nach nur wenigen Therapiesitzungen Testosteron spritzen und die Brüste abschneiden ließ. Die kurzzeitigen Erlösungsgefühle nach der Transition, also der vermeintlichen Geschlechtsumwandlung, waren aber nur ein oberflächlicher Effekt, der die Auseinandersetzung mit den eigentlichen Problemen verhinderte und sie danach an der kaum rückgängig zu machenden Entscheidung verzweifeln lässt. Insbesondere auch die Übergriffigkeit auf die Kinder durch die verordnete Frühsexualisierung (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der SPD) und Genderpropaganda in Kitas, Schulen und Medien ist für die junge Frau Sophie Griebel ebenso ein mutmaßlicher Faktor für die massive Verunsicherung der Kinder und Jugendlichen. Meine Damen und Herren, dass es einen extrem winzigen Teil von Menschen gibt, der tatsächlich betroffen ist, bestätigen Mediziner und das bestreitet kaum jemand, aber genau dieser Großteil der seriösen Experten ist entsetzt über den durch Politik und Medien geförderten Transhype und das fatale sogenannte Selbstbestimmungsgesetz, welches ohne Evidenz eine Selbstverstümmelung ermöglicht, mit der auch ordentlich Geld verdient werden kann. (Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Sie haben doch keine Ahnung von aktuellen medizinischen Erkenntnissen.) Nicht umsonst schießen sogenannte Transkliniken derzeit wie Pilze aus dem Boden. (Glocke der Vizepräsidentin) Oberarzt Dr. med. Korte schreibt dazu: „Unter Missbrauch der Regenbogen-Botschaft setzen Mediziner, Politiker und Medien eine kleine, höchst schutzbedürftige Patientengruppe größten Gefahren aus.“ Meine Damen und Herren, ich sagte es beim letzten Mal im Hinblick auf das fatale Selbstbestimmungsgesetz, wenn Sie schützen wollen, dann schützen Sie die jungen Menschen und insbesondere Mädchen und Frauen. Denn nie zuvor war eine Ideologie fundamental frauenfeindlicher als Transgenderismus. Frauen wurden in der Geschichte bereits als weniger wert betrachtet oder zum Besitz von Männern degradiert. Ihr Transgenderismus aber hat es geschafft, was keine der frauenverachtenden Ideologien der vergangenen Jahrhunderte vollbrachte: Die Existenz von biologischen Frauen wird zunichtegemacht, (Zuruf von Steffi Pulz-Debler, DIE LINKE) indem Männer, nur, weil sie es behaupten, jetzt Frauen sein sollen und ihre Plätze einnehmen und in ihre Schutzräume eindringen könnten. Das ist Wahnsinn! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Ein weiterer Punkt des Antrages betrifft das, was die Antragsteller als Homo- und Transphobie an Schulen bezeichnen und ändern wollen. SPD, LINKE, GRÜNE und FDP wollen unter Punkt 6 deshalb die zunehmende Etablierung von Queer- und Transgenderthemen im Unterricht unserer Kinder. Hier kann ich nur sagen: Hände weg von unseren Kindern! Frühsexualisierung, Gender- und Transideologie raus aus den Schulen und Kindergärten! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Was sich dieses Ministerium unter Frau Drese (René Domke, FDP: Ist doch längst da.) mit dem Regenbogenportal – ich sage nur Stichwort „Pubertätsblocker“ – bereits geleistet hat, war schon ein Skandal. Ich hatte im Übrigen damals eine Strafanzeige dazu gestellt. (Unruhe vonseiten der Fraktion DIE LINKE – Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Weitere Überwältigungen der schutzbefohlenen Kinder und Jugendlichen mit Ihrer Queer- und Transideologie verstoßen gegen das Grundgesetz, denn das Grundgesetz, Artikel 6 Absatz 2, sagt eindeutig: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Laut den Leitsätzen zur Sexualerziehung des Bundesverfassungsgerichtes muss Sexualerziehung (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) a) „allgemein Rücksicht nehmen auf das natürliche Erziehungsrecht der Eltern und auf deren religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen“, b) „Schule muß … jeden Versuch einer Indoktrinierung … unterlassen“, c) die Eltern haben einen Anspruch auf rechtzeitige Information über den Inhalt und den methodisch didaktischen Weg der Sexualerziehung in der Schule. Und genau dieses erfolgt eben nicht. (Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Sie verdrehen alles. Es geht um Schutz vor Diskriminierung.) Stattdessen wird auf den öffentlichen Seiten der Landesregierung vollkommen unreflektiert und einseitig Gender- und Transpropaganda betrieben. Stellen Sie diesen Irrsinn ein! Meine Damen und Herren, wer das Wohl der Kinder derart außer Acht lässt, (Zuruf von Rainer Albrecht, SPD) um eventuell seine eigenen Ideologien und Fantasien zu befriedigen, verletzt die Kinderseelen und begeht Kindesmissbrauch. Unsere Schulen sollen ein sicherer Ort sein, an dem Wissen vermittelt wird: Mathematik, Deutsch, Naturwissenschaften, Geschichte und die Prinzipien des kritischen Denkens. (Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Ein sicherer Ort, der vor Diskriminierung schützt. – Zuruf von René Domke, FDP) Wenn aber bereits Grundschulkindern propagiert wird, dass Geschlechtswechsel eine ganz normale Option sei, und ihnen erzählt wird, dass diese Entscheidung schon in jungen Jahren getroffen werden sollte, (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) befördert das eine maximale Verwirrung. (Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Und wir sehen doch, wie viele zerstörte Seelen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sind oder Selbstmord begangen haben. (René Domke, FDP: Ja, genau deswegen.) Das ist staatlich geförderter Missbrauch und Kindesmissbrauch. (Unruhe vonseiten der Fraktion DIE LINKE) Ihren Antrag kann man aus ganzem Herzen nur ablehnen. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – René Domke, FDP: Gott sei Dank leben wir in einem Rechtsstaat.)

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