Harry Glawe
Sehr geehrter Herr Koplin, Sie wissen ganz genau, dass die Krankenhausplanung noch lange nicht durch ist. Da sind jetzt die Abfragen durch das Ministerium gemacht. Dann geht es nachher um die Frage, welche Krankenhäuser erhalten welche Aufgaben, Leistungsgruppen werden verhandelt. Das sind dann, glaube ich, 64. Und dann geht es um die Frage, welche Standorte bleiben wirklich und wer hat wie viele Ärzte, wer kann also Bauchoperationen machen oder, ich sage mal, Knieoperationen et cetera pp. bis zur Hernie. Alles das muss durchdekliniert werden. Das ist ein hehres Ziel, dass Sie alle Krankenhäuser erhalten wollen. Sie wissen aber, dass zurzeit einige Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern in schweren Defizitdiskussionen sind. Sie erhalten nicht genug Geld, um am Ende dann auch den wirtschaftlichen Betrieb aufrechtzuerhalten. Ich will Ihnen jetzt keine Beispiele nennen, das kennen Sie besser als ich. Auch in Ihrem Wahlkreis, glaube ich, ist da so was festzustellen. Und die Krankenhausreform wird kommen. Sie ist, glaube ich, auch durch alle politischen Kräfte nicht infrage gestellt. Es geht aber um das Wie. Und die Frage, die am Ende auch beantwortet werden muss, da geht es um 50 Milliarden Euro, davon sollen 25 Milliarden durch die Krankenkassen eingezogen werden, das wird auch noch zur Beitragserhöhung dann die nächsten Jahre führen. Und das Zweite ist, die Länder sollen sich auch mit 25 Milliarden … (Nikolaus Kramer, AfD: Jetzt leuchtet die rote Lampe.) Was ist das hier? (allgemeine Heiterkeit)
