Reinhard Meyer
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Sehr verehrter Herr Abgeordneter, es sind immer nach wie vor die Zeiträume, die in den Zuwendungsbescheiden niedergelegt sind, insbesondere für die Elektrolyseure eine Realisierung bis Ende Juni 2028. Und dann kann Wasserstoff produziert werden, ins Netz eingeführt werden. Wir haben ja dann auch die Möglichkeit von Rostock, das, was in den neuen Planungen auch vorgesehen ist, eine Pipeline zwischen Rostock und Lubmin. Lubmin ist ja dann ohnehin sehr viel schneller fertig, weil das Projekt „Flow hydrogen“, die Umrüstung einer bestehenden Gaspipeline in Richtung Süden, stattfinden wird. Und wir sind mit dem Fernnetzbetreiber GASCADE auch im Gespräch darüber, was den Verlauf dieser Pipeline zwischen Rostock und Lubmin angeht, um zum Beispiel relevante Gewerbegebiete dort anzubinden, sodass wir auch dort mit dem Label „Grüne Gewerbegebiete“ entsprechend Werbung machen können für Abnehmerinnen und Abnehmer von Wasserstoff. Letzte Bemerkung, weil immer so suggeriert wird in der Öffentlichkeit, dass wir Wasserstoff allein in Deutschland produzieren können: Das ist mitnichten der Fall. Experten gehen davon aus, dass 70 Prozent des Bedarfs in Deutschland importiert werden müssen. Und deswegen spielen die Häfen bei uns eine große Rolle.
