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Petra Federau

AfD 25.09.2024 Sitzungen 8/87

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Abgeordnete! Liebe Bürger! Heute liegt uns ein Antrag der GRÜNEN vor, der so weltfremd ist, dass man sich wirklich fragen muss, ob diese Partei noch irgendeine Verbindung zu den Lebensrealitäten der Menschen hier in Mecklenburg-Vorpommern hat. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Der zentrale Gedanke des Antrags, nämlich, dass ein winziger Teil der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern systematisch diskriminiert würde, in diesem Falle sogenannte queere Menschen, ist schlichtweg falsch. Die GRÜNEN stellen sich hier als Schutzpatrone einer angeblich bedrohten Minderheit dar, die ihrer Meinung nach ohne sie nicht in Würde leben könnte. Dabei müssen wir hier erst mal deutlich trennen. Sie, werte GRÜNE, reden nicht für „die Homosexuellen“. Das Gros möchte nämlich nicht als „queer“ bezeichnet (Beifall Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) oder zu LGBTQ+ vermengt werden und sich nicht mit ihren Geschlechtsidentitäten oder anderen gemeinmachen. (Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD: So ist es.) Niemand bestreitet, dass es seltene Fälle von Geschlechtsdysphorie gibt, aber daraus eine Ideologie und einen Hype zu machen, ist fatal. Diese Ideologie reicht ja mittlerweile von, (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) man fühlt und identifiziert sich als Fuchs oder als Baby oder rennt mit Windeln und Strampler und Schnuller rum, (Zurufe von Daniel Seiffert, DIE LINKE, und Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) oder dass es normal sein soll, dass Leute ein Flugzeug lieben und Sex mit dem Flugzeug haben, und es reicht, ... (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Können Sie gerne alles nachlesen, wird hier gehypt. ... und dass es sogar bis zur Akzeptanz von Pädophilen geht. (allgemeine Unruhe – Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Dass Sie das eventuell als normal ansehen, (Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) das glaube ich gerne, aber wir und die meisten Menschen eben nicht. Natürlich nicht! Und genau deshalb lehnt die Mehrheit – und darunter auch so viele Homosexuelle – die Auswüchse Ihres „queer“ ab. Dazu lege ich Ihnen ganz dringend einen Gastbeitrag von Florian Greller im „Cicero“ von 2023 ans Herz. Die Aussage ist klar: „Gay not queer“. Sie wollen schützen? Dann schützen Sie die Mädchen und Frauen, denn nie zuvor war eine Ideologie fundamental frauenfeindlicher als Transgenderismus. (Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) Eine kluge Frau sagte es neulich: Frauen wurden in der Geschichte bereits als weniger wert betrachtet oder zum Besitz von Männern degradiert. Ihr Transgenderismus aber hat geschafft, was keine der frauenverachtenden Ideologien der vergangenen Jahrhunderte vollbrachte: Die Existenz von Frauen wird zunichtegemacht, (Beifall Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) indem Männer jetzt Frauen sein dürfen und ihre Plätze einnehmen dürfen. (allgemeine Unruhe – Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Was mutige Frauenrechtlerinnen so lange erkämpft haben, wird nun von Männern in Kleidern, bestärkt durch eine irre Politik, zunichtegemacht. (allgemeine Unruhe – Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) Wenn die GRÜNEN die Menschen wirklich schützen wollen, dann sollten sie Mädchen und Frauen vor der Belästigung durch Männer schützen, die sich mit der Behauptung, sie fühlten sich als Frau, Zutritt zu Schutzzonen und Schutzräumen für Frauen verschaffen, oder, (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von Horst Förster, AfD) oder im Frauensport, (René Domke, FDP: Was für ein Schwachsinn!) wo Frauen gegen sogenannte Transgender-Athleten mit XY-Chromosomen antreten müssen. (René Domke, FDP: Da kenne ich keinen einzigen Fall. – Nikolaus Kramer, AfD: Was?! Dann schauen Sie, googeln Sie doch mal!) Die irische Boxerin Kellie Harrington, Olympia-Goldmedaillengewinnerin im Jahr 2021, sagte, dass sie sich weigert, bei diesen Olympischen Spielen gegen Boxer anzutreten, die biologische Männer sind. Frauen stehen an vorderster Front in diesem Kampf gegen ihre Unsichtbarkeit. Ein Mann hat bei Frauensportwettkämpfen nichts zu suchen. (Beifall Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) Ein Mann gehört nicht auf eine Damentoilette. Ein Mann, der als Frau verkleidet ist, hat an einer Schule nichts zu suchen und in einem Kinder..., (Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Es fehlt Ihnen ja an jeglichem Respekt!) vor einem Kinderpublikum Bücher vorzulesen. (Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: An jeglichem Respekt!) Ein Mann muss nicht verlangen, dass man ihn „Madame“ nennt, (Zuruf von Rainer Albrecht, SPD) so Kellie Harrington. Also Schluss mit dieser frauenverachtenden Ideologie! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Ein weiterer Punkt des Antrags betrifft das, was die GRÜNEN als Homo- und Transphobie an Schulen bezeichnen und ändern wollen. Die GRÜNEN wollen deshalb zusammen mit den linken Parteien die zunehmende Etablierung von Queer- und Transgenderthemen im Unterricht unserer Kinder. Meine Damen und Herren, wer das Wohl der Kinder derart außer Acht lässt, (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) um eventuell seine eigenen Ideologien und Fantasien zu befriedigen, verletzt die Kinderseelen und gefährdet deren Wohl. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Unsere Schulen sollten ein sicherer Ort sein, an dem Wissen vermittelt wird: Mathematik, Deutsch, Naturwissenschaften, Geschichte und die Prinzipien des kritischen Denkens. (Zurufe von Daniel Seiffert, DIE LINKE, und Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Ihnen aber in jungen Jahren beizubringen, dass das Geschlecht etwas Fluides ist (Zuruf von Thore Stein, AfD) oder dass jeder sein Geschlecht nach Belieben ändern kann, untergräbt das Verständnis der Realität, auf das, was sie sich verlassen konnten bisher. Es verwirrt junge Menschen in einer Zeit, (Torsten Koplin, DIE LINKE: Mich verwirrt Ihre Rede! – Zuruf von Thomas Krüger, SPD) in der sie Stabilität und Klarheit am dringendsten brauchen. (Unruhe vonseiten der Fraktion DIE LINKE – Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wenn Grundschulkinder lernen, dass Geschlechtswechsel eine normale Option sei, (Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Dann ist das genau richtig.) und ihnen erzählt wird, (allgemeine Unruhe – Zuruf von Thomas Krüger, SPD) dass diese Entscheidung schon in jungen Jahren getroffen werden sollte, (Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD) befördert das eine maximale Verwirrung. Und wir sehen doch, wie viele zerstörte Seelen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sind. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Und da, meine Damen und Herren, kommen wir zum wohl absurdesten Punkt dieses Antrags, (Vizepräsidentin Beate Schlupp übernimmt den Vorsitz.) der Forderung nach geschlechtsneutralen Toiletten. Ist das das drängendste Problem unserer Zeit? Die meisten Menschen möchten einfach getrennte, funktionierende und saubere Toiletten für Männer und Frauen. (René Domke, FDP: Das haben sie im Flugzeug auch nicht.) Und nebenbei bemerkt, (Zuruf von Horst Förster, AfD) nicht einmal die sind flächendeckend überall zu finden. Ihren Antrag kann man nur ablehnen. (Zuruf von René Domke, FDP) Und zum rechtlichen Teil dieses absurden Antrags (allgemeine Unruhe – Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) wird nachher noch mein geschätzter Kollege Horst Förster reden. – Herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD und Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner, fraktionslos)

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