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Katy Hoffmeister

CDU 12.07.2024 Sitzungen 8/86

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Eigentlich müssten Sie doch sagen können, toller Antrag, stimmen wir zu, (Beifall vonseiten der Fraktion der FDP und Thomas de Jesus Fernandes, AfD) denn all das, was Sie vorgetragen haben, meine Damen und Herren, spricht nicht gegen den Antrag, sondern aus meiner Sicht eher für den Antrag. Und ich kann Ihre innere Zufriedenheit, sehr geehrte Frau Ministerin, eigentlich nicht so richtig teilen, wenn ich auf das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz schaue und mir den Antrag dazu danebenlege, denn eines ist klar – das habe ich auch in meiner Einbringungsrede formuliert –, dass ich natürlich sehe, dass also für die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen etwas passiert, aber das alleine, meine Damen und Herren, reicht nicht, um die gesamte Bedarfsplanung für die Psychotherapie tatsächlich nach vorne zu bringen. Und deswegen schätze ich Ihren Zufriedenheitskern in der Aussage insofern nicht besonders hoch ein. Ich will noch ein paar Dinge sagen. Wenn ich mir das angucke, dann habe ich verstanden, dass Sie, Frau Klingohr, gerne noch mal was bereden wollen. Herr Koplin erklärt mir, es ist viel in Bewegung, präventive Ansätze sollen wir in den Vordergrund stellen. Machen wir gerne, würde ich sagen. Sie wollen mit mir aber über eins überhaupt nicht reden, habe ich den Eindruck, nämlich über meinen Punkt II.6, nämlich über den Krisendienst und das Kriseninterventionsmodell, was in Bayern gefahren wird, dass über ein mobiles Einsatzteam zusätzlich Krisenintervention betrieben werden kann bei einer bayernweiten Nummer, die dort angerufen werden kann. Das finde ich sehr schade, dass sich dazu niemand geäußert hat, ehrlich gesagt. Und Sie wollen auch nicht mit mir über ein Modellprojekt reden, nämlich über das Thema „ambulante und stationäre Versorgung in der Psychotherapie“. Finde ich übrigens auch sehr schade. Deshalb wäre mein Vorschlag eigentlich relativ einfach. Wenn wir hier darüber nicht reden wollen, dann sollten wir es vielleicht im Ausschuss tun. (Beifall vonseiten der Fraktionen der CDU und FDP) Und deshalb beantrage ich Überweisung in den Ausschuss so weit. Und wenn Ihnen das nicht möglich ist, dann würde ich doch noch mal darüber nachdenken, ob eine Zustimmung nicht angemessen wäre, denn das Ziel eint uns alle. Das war mir von vornherein klar, und das würde ich mir ehrlich gesagt wünschen in der Sache. – Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! (Beifall vonseiten der Fraktionen der CDU, FDP und Dr. Harald Terpe, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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