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René Domke

FDP 14.06.2024 Sitzungen 8/83

Ja, gerne. Also, Herr Renz, ich bin froh, dass Sie es noch mal ansprechen. Ganz offensichtlich haben es auch die Leute unterschiedlich gehört. Es gab auch Wirtschaftsflüchtlinge. Es gab auch Menschen, die keine berufliche Perspektive hatten, zum Beispiel nicht das studieren konnten, nicht das ausgebildet werden konnten und so weiter, und so weiter. (Jens-Holger Schneider, AfD: Und die heißen Wirtschaftsflüchtlinge?) Es geht darum, dass Menschen ihre persönliche Lebenssituation verbessern wollten (Jens-Holger Schneider, AfD: Ja.) und dass das natürlich auch ein Grund ist, einen Fluchtversuch zu unternehmen, (Zuruf von Jens-Holger Schneider, AfD) und ich dafür ein Riesenverständnis habe, weil sie unfrei waren, zum Beispiel in der Entscheidung. (Jens-Holger Schneider, AfD: Das sind politische Gründe.) Und ich habe nicht gesagt, ich habe nicht gesagt, dass es alles reine Wirtschaftsflüchtlinge sind, sondern ich habe gesagt, es gibt Menschen, die ihre persönliche Situation verändern wollten, auch aus wirtschaftlichen Aspekten, und dazu zählt für mich auch eine Berufsausbildung, die vielleicht untersagt wurde durch das System, dass das auch in anderen Staaten vorkommt. (Jens-Holger Schneider, AfD: Das sind doch politische Gründe.) Vielleicht haben Sie mir jetzt die Möglichkeit gegeben, das noch mal richtigzustellen. (Der Abgeordnete Torsten Renz spricht am abgeschalteten Saalmikrofon.) Ja, ich würde da jetzt nicht mit den Augenbrauen zucken. (Jens-Holger Schneider, AfD: Oha!) Natürlich gibt es Menschen, die ihre persönliche Lebenssituation verändern wollen, und das ist auch ihr gutes Recht. Ich habe gesagt, als Liberaler habe ich immer ein Verständnis dafür. (Jens-Holger Schneider, AfD: Oh, oh, oh!)

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