Daniel Seiffert
Mit Arroganz kennen Sie sich ja besonders gut aus. (Marcel Falk, SPD: Sehr gut!) Ich möchte … Also vielen Dank noch einmal! Sie haben jetzt noch mal deutlich gemacht, Sie wissen nicht, was 2035/40 sein wird, und dann muss man ja mal abwarten, was passiert. Also meine Vorstellung von Politik ist, dass wir die heutigen Sachen nehmen und Ziele setzen, dass wir als Politik auch Vorgaben machen, natürlich, damit sich andere daran orientieren können. Und wenn ich sage, ja, ob sich das durchsetzt oder nicht, das weiß ich nicht, (Zurufe von Thomas de Jesus Fernandes, AfD, und Stephan J. Reuken, AfD) das hat man bei der Eisenbahn auch gesagt, oh Gott, oh Gott, ob das Sinn macht, wenn die so schnell fährt, vielleicht sterben da Leute, (Zuruf von Marcel Falk, SPD) und als dann das Auto aufkam, ja, mein Gott, ja, Auto, dieses neumodische Zeug, ob man das braucht. Ein Wunder, dass wir heute nicht noch mit Pferdefuhrwerken durch die Gegend fahren! (Stephan J. Reuken, AfD: Ja, man hat sie nicht verboten.) Natürlich wurde das ermöglicht von der Politik, von der Politik. (allgemeine Unruhe – Zuruf von René Domke, FDP – Glocke der Präsidentin) Nein, damals gab es keine LINKEN, ne?! Nee, die Sozialisten. (Zuruf von David Wulff, FDP) Aber in diesem Sinne kann ich nur sagen, wenn das Ihre Vorstellung, (Zuruf von Stephan J. Reuken, AfD) wenn das Ihre Vorstellung von Politik ist, wir warten mal und gucken mal und schauen mal, dann bin ich schon, (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) dann bin ich schon entsetzt, weil man ja meinen sollte, wenn man in der Politik ist, möchte man was gestalten, (Zuruf von Petra Federau, AfD) und dazu gehört es eben auch, den Leuten einen Weg aufzuzeigen.
