Daniel Peters
Ja, vielen Dank! Ich habe tatsächlich überlegt, ob ich darauf eingehe, zumal Sie ja auf Ihren Kollegen Herrn Noetzel abgestellt haben, der uns ja indirekt als Rassisten bezeichnet hat. Und ich hätte es mir leicht machen können und wie Frau Pulz-Debler dann an der Stelle reagieren können, dass sie einfach wegguckt und nicht reagiert. Aber ich will natürlich trotzdem etwas zu Ihren Punkten sagen. Und natürlich gibt es auch in der Geschichte der CDU Deutschlands einige Kapitel, auf die ich gerne hätte verzichten können. Aber, meine Damen und Herren, lieber Herr Koplin, ich finde es schon anmaßend, dass Sie die Organisierte Kriminalität, die Clankriminalität, die für auch Verbrechen in Rede stehen, die Menschen nicht nur massiv, wobei Menschen nicht nur massiv zu Schaden gekommen sind, sondern wir reden über Leib und Leben, wir reden über Tote, (Michael Noetzel, DIE LINKE: Wir reden über Geld.) und hier versuchen Sie, einen parteipolitischen Vergleich hervorzubringen. Lieber Herr Koplin, ich bin wirklich enttäuscht, dass Sie hier nicht differenzieren können. Ich hätte auch in meiner Rede über das SED-Vermögen reden können, wo ist das geblieben, (Unruhe vonseiten der Fraktion DIE LINKE) wo Frau Oberbürgermeisterin Kröger im Internet schreibt, ja, man hätte es verprasst. Aber das habe ich mir alles erspart, weil ich tatsächlich hier auf ein wichtiges Thema der Organisierten Kriminalität eingehen wollte. Und Sie versuchen das jetzt, mit diesen Vergleichen zu verniedlichen. (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD) Auch hier kann ich nur sagen, hoffentlich sehen genug Menschen zu und treffen dann auch bei nächster Gelegenheit eine entsprechende Entscheidung. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU)
