Harry Glawe
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ein Präventionspreis ist die eine Seite. Die entscheidende Frage ist: Wie kommt man praktisch an kleine und Kleinstunternehmen heran? Und da will ich Ihnen ein Beispiel bringen, das schon seit Jahren eigentlich läuft, und das ist das PAKt-Mobil. Vielleicht sagt es dem einen oder anderen noch was. Das hat damals die CDU auf den Weg gebracht und mit der Universität in Greifswald dieses Gesundheitsförderungsprogrammprojekt auf den Weg gebracht, wo gerade kleinere Unternehmen angefahren worden sind, um vor Ort dann Prävention zu betreiben, Vorsorge zu betreiben, Beratung für Arbeitgeber, aber auch für Arbeitnehmer abzusichern. (Henning Foerster, DIE LINKE: Das ist doch gut!) Ja, das habt ihr – wir reden ja von praktischen Zielen hier. Und das wird ja alles hier nur unter einem Petitum gemacht, jetzt will ich ein Schild haben, es gibt einen Preis. Es geht darum, den Menschen zu helfen, den Unternehmen zu helfen (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU und Barbara Becker-Hornickel, FDP) und dafür zu sorgen, dass praktisch die Gesundheitsvorsorge für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort in den Unternehmen gelebt wird, dass nicht hinterher die Leute dann von A nach B fahren müssen, zig Termine haben, sondern vor Ort die Beratung stattfindet, und dann, wenn besondere Defizite festgestellt worden sind, dann auch zu einer Reha, einer Behandlung, Nachsorge et cetera kommen oder Vorsorgeempfehlungen ausgesprochen werden. Ich möchte daran erinnern, dass also daran weder die SPD noch sonst einer überhaupt einen Gedanken verschwendet hat. Ich finde es hier toll, ein Schild hinzuhängen, das kann man gerne machen, aber entscheidend ist, dass die Dinge vor Ort mit der Wirtschaft, mit den Unternehmen gelebt werden und dass auch die Betriebsräte oder Personalräte oder wie auch immer, (Zuruf von Christian Winter, SPD) die Belegschaft da mit hineinregieren können, um am Ende das Gesundheitsverhalten dann auch zu verbessern. Und das ist ja das Ansinnen der Prävention. Und wenn Sie dann noch Geld übrighaben, Herr Miraß, gerne. Aber es geht nicht darum, dass es immer nur ein Händeschütteln gibt und zack, zack, (Henning Foerster, DIE LINKE: Das hat er ja gar nicht gesagt!) sondern es geht darum, den Menschen zu helfen. (Zurufe von Patrick Dahlemann, SPD, und Henning Foerster, DIE LINKE) Sie bilden doch nur Überschriften, mehr machen Sie doch nicht! (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU) Da ist doch nichts weiter drin! (Zuruf von Patrick Dahlemann, SPD) Ja, Herr Dahlemann, machen Sie was, nicht nur Überschriften machen! (Zuruf von Patrick Dahlemann, SPD) Die Staatskanzlei ist doch für ihre Überschriften bekannt: „Gute Arbeit, Gute Löhne“, „Gute Prävention“, „Gute Gesundheitsversorgung“ – das sind Ihre Schlagwörter, und mehr passiert doch bei Ihnen nun wirklich nicht! So, meine Damen und Herren, ich habe darauf hingewiesen, PAKt-Mobil war eine gute Sache. Sie sollten sich mal überlegen, ob man das nicht aufs ganze Land auch über europäische Fonds dann weiter fördern sollte. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU)
