Beate Schlupp
Guten Morgen, Frau Präsidentin! Guten Morgen, Herr Minister! Die Biberpopulation in Mecklenburg-Vorpommern wächst stetig, beispielhaft genannt sei hier der Landkreis Vorpommern-Greifswald. Mit Stand 2022 listete der Landkreis 1.694 Tiere in 616 Revieren auf. Die steigende Zahl führt auch zu einer steigenden Zahl erheblicher Schäden an Baumbeständen, Infrastruktur, anderen Schutzgütern, wie zum Beispiel Orchideenwiesen. Jüngstes Beispiel ist die Gemeinde Grünz/Radewitz, wo erhebliche Mengen an Eichen und Pappeln vom Biber gefällt wurden. Die Gemeinde fühlt sich alleingelassen. Von daher meine Frage: Welche Angebote an betroffene Kommunen in Sachen Prävention, aber auch Schadensausgleich gibt es derzeit seitens der Landesregierung?
