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Horst Förster

AfD 24.01.2024 Sitzungen 8/72

Ich habe versucht, diese ungeheuren Unterstellungen des Herrn Dahlemann psychologisch nachzuvollziehen. Da ist mir leider nichts Besseres eingefallen, so. (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD – Zuruf von Beatrix Hegenkötter, SPD) Dann sprachen Sie davon, wir wollten das deutschpolnische Verhältnis zerstören. Wissen Sie, es ist völlig absurd. Ich war in Kaliningrad, der Exklave Kaliningrad. Und ich weiß, als wir zurückfuhren, dass wir übereinstimmend sagten, es war eine bestimmte Atmosphäre dort wieder beim Übergang, als wir nach Polen kamen. Gott, wie man merkt, man ist jetzt wieder in Europa! (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der AfD) Also wissen Sie, dass ich Ihnen hier noch erklären muss, dass uns das Verhältnis zu Polen wichtig ist, das können Sie wahrscheinlich nicht nachvollziehen! Natürlich ist das wichtig, das ist für unser Land absolut wichtig. Und ich habe ganz bewusst diese, ich habe nur von den Irritationen, den letzten gesprochen, mit Tusks deutschen Vorfahren, das habe ich, alles andere habe ich bewusst weggelassen, weil ich gerade diese Schärfe nicht reinbringen wollte. Sie haben von den Reparationen gesprochen. Dazu kann ich gerne was sagen. (Zuruf von Marcel Falk, SPD) Ich habe eine bestimmte Meinung. Das finde ich absolut unangebracht. Ich habe sie nicht erwähnt. Ich habe auch gerade den deutschen Agenten nicht erwähnt. Ich habe nur ganz allgemein, wie gesagt, die Irritationen genannt, die mit Antideutsch allgemein formuliert, mit den antideutschen Provokationen da im Wahlkampf gefallen sind und womit man punkten wollte. Das habe ich bewusst so sanft gewählt, und Sie haben diese anderen Punkte reingebracht. Wenn es mir darum ginge, das deutsch-polnische Verhältnis zu belasten, die Polen schlechtzumachen, hätte ich was ganz anderes gesagt. (Nikolaus Kramer, AfD: Sag jetzt bloß nicht, was!) Also wissen Sie, ich fasse es einfach nicht! Jetzt haben wir eine richtig wunderbar streitige Debatte, die vor allem davon geprägt ist, dass Sie der AfD und mir die schmutzigsten Motivationen unterstellen. (David Wulff, FDP: Zu Recht! – Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD) Es ist wahrscheinlich, und das kann ich nur sagen, die einzige Begründung, die einzige Begründung besteht darin – das hat ja mein Fraktionsvorsitzender Nikolaus Kramer heute Morgen gesagt –, es muss schlecht um Sie und Ihre Wahlchancen bestellt sein, dass Sie jede Gelegenheit wahrnehmen, (Unruhe vonseiten der Fraktionen der SPD, CDU und FDP) und sei sie auch auf völlig anderem Gebiet, wie diese Einladung, jede Gelegenheit nehmen Sie wahr, das Schlimmste und Schlechteste uns zu unterstellen. (Daniel Seiffert, DIE LINKE: Wir haben Ihren Antrag gelesen und konnten rauslesen, was Sie meinen.) Und das kommt hoffentlich auch nach außen. Und glauben Sie mir, glauben Sie mir, die Leute werden – jetzt im Augenblick schwärmen Sie noch von den Massen, die da demonstrieren –, es wird bald rauskommen, was es wirklich da war mit der Remigration. (Thomas Krüger, SPD: Können Sie doch sagen!) Es wird rauskommen, welchen Unsinn Sie erzählt haben! (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Wie bei Corona!) Es wird rauskommen, dass es genauso gefakt ist wie mit den Chemnitzer Hetzjagden. Und es wird rauskommen. (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD – Julian Barlen, SPD: Wo soll denn das rauskommen?) Wo es rauskommen wird? Da gibt es ja noch andere Leute, die recherchieren, zum Beispiel Herr Vosgerau. Gucken Sie sich das Interview mal an von ihm! Der war dabei. (Julian Barlen, SPD: CORRECTIV, CORRECTIV, oder was?! – Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) Interessant ist ja auch, dass Sie die CDU-Abgeordneten nie erwähnen. Sie wollen ja ausschließlich gegen die AfD hier hetzen. (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD – Zurufe von Andreas Butzki, SPD, und Thomas Krüger, SPD) Und jetzt will ich auch noch eins sagen: Inzwischen hat sich auch rumgesprochen, wo Sie mental liegen. Und wie schmutzig Sie agieren, (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD) das hat ja Herr Gundlack vor einer Schülerklasse bewiesen. (Zuruf von Julian Barlen, SPD) Da hat er gesagt, die Migranten sollten glücklich sein, (Thomas Krüger, SPD: Sind wir noch beim Thema, ja?) wenn die AfD an die Macht kommt, dann sollten die Migranten glücklich sein, wenn sie nach Afrika abgeschoben werden und nicht gleich in den Hochofen kommen. (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD – Zuruf von Tilo Gundlack, SPD) Auf der Welle bewegen Sie sich, (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD – Beifall Thomas de Jesus Fernandes, AfD) und dafür müssen Sie sich abgrundtief schämen! (Michael Meister, AfD: Ja, genau!) Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)

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